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Vorarlberg: Lichtpoetik in hochalpiner Landschaft: James Turrells Skyspace-Lech

Am 17. September eröffnet der Skypace Lech.
Am 17. September eröffnet der Skypace Lech. ©Maria Muxel/Verein Horizon Fields
Nach Anthony Gormleys Landschaftsinstallation "Horizon Field" (2010-2012) hat der Arlberg nun ein weiteres Kunstwerk, diesmal ein bleibendes.
Skyspace-Lech von James Turrell

Der US-Lichtkünstler James Turrell hat mit Skyspace-Lech auf 1.780 Metern Seehöhe einen Lichtraum entworfen, der dem Besucher einen neuen Blick auf das Zusammentreffen von Himmel und Erde in der alpinen Landschaft ermöglicht. Geöffnet ist ab 17. September.

“Sensing Room”

Von außen verschmilzt der Skyspace-Lech in einem kleinen Hügel auf der Alpe Tannegg oberhalb von Oberlech völlig organisch mit der hochalpinen Landschaft. Zu sehen ist nur eine etwa 1,5 Meter hohe, kreisförmige Steinmauer auf der Spitze des Hügels, auf der eine glänzende Kuppel thront, sowie der wenig darunter liegende Eingang. Hinter diesem liegt ein 15 Meter langer Tunnel – selbst ein Lichtraum – der in das mystische Innere, den runden “Sensing Room” führt. Dieser ist das Herzstück des Kunstwerks, wie bei den Skyspace-Kunstwerken üblich mit einer umlaufenden Bank ausgestattet, die den Blick des sitzenden Besuchers auf die in der Mitte liegende Kuppel lenkt.

75 Skyspace-Kunstwerke

Die Kuppel selbst ist beweglich. In geöffnetem Zustand wird der Raum zu einem der weltweit 75 Skyspace-Kunstwerke des Künstlers. Er gibt den Blick auf den Himmel frei, der durch verschiedene Farb- und Lichtveränderungen die Wahrnehmung des Betrachters laufend verändert. “Die Lichtkomposition baut sich auf und erreicht exakt zu Sonnenauf- und -untergang ihren natürlichen Höhepunkt”, beschrieb Otto Huber, der Obmann des Vereins “Horizon Field”, das Schauspiel gegenüber der APA. Der Verein ermöglichte mit einer Fundraising-Aktion die Realisierung des Werks.

“Ganzfeldraum”

Ursprünglich wurde die Kuppel aus Wettergründen beweglich konzipiert. “Schließlich liegen hier im Winter mitunter drei Meter Schnee”, verdeutlichte Huber. Ermöglicht hat das aber im Endeffekt, dass der Skyspace-Lech mit zwei wichtigen künstlerischen Konzepten des Lichtkünstlers bespielt werden kann. Denn bei geschlossener Kuppel wird er zum “Ganzfeldraum”, einem strukturlosen, gleichmäßig mit Licht ausgefluteten Sehfeld. In diesem verliert der Besucher die Tiefenwahrnehmung, was ihn dem Lichtkünstler zufolge “für die innere Wahrnehmung sensibilisiert”.

Der Skyspace-Lech ist ab 17. September ganzjährig geöffnet. Zum Kunstwerk gelangt man nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln und einem anschließenden viertelstündigen Fußmarsch bzw. im Winter mit den Skiern. Parkmöglichkeiten gibt es nicht. Für den Weg zurück in der Dunkelheit hat der Verein “Horizon Field” entsprechende Beschilderungen anbringen lassen. Der Eintritt ist gratis.

(APA)

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