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Vorarlberg: Land will Personalsituation in Pflegeheimen verbessern

Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker weist darauf hin, dass das Land ein besonderes Augenmerk auf die Ausbildung von Pflegekräften legt.
Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker weist darauf hin, dass das Land ein besonderes Augenmerk auf die Ausbildung von Pflegekräften legt. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Mit Investitionen in die Aus- und Weiterbildung in der Langzeitpflege und einer Attraktivierung des Pflegeberufs will Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker (Grüne) gegen den Personalmangel in Vorarlbergs Pflegeheimen vorgehen.
Krise in Lustenauer Pflegeheim

Das Land Vorarlberg hat sofort nach Bekanntwerden der Missstände im Lustenauer Pflegeheim Hasenfeld reagiert und die Aufsichtspflicht ordnungsgemäß wahrgenommen, stellt Landesrätin Katharina Wiesflecker klar: “Seit einem Jahr begleiten wir engmaschig die Heimverantwortlichen in Lustenau und überprüfen genau, ob die erforderlichen Schritte unternommen wurden, um die Situation im Pflegeheim zu verbessern.”

Aufnahmestopp

So hat das Land auch sofort eine vorläufige Aufnahmebegrenzung verordnet und es wurden Maßnahmen ergriffen, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Heimes zu unterstützen, erläutert Wiesflecker.

Seit längerem ist die Ausbildung, Qualifikation und Weiterbildung von Personal im Bereich der Langzeitpflege ein Schwerpunkt in der Arbeit der Landesregierung. Mit der Personalbedarfsprognose gibt es ein gutes Planungsinstrument, in Kürze wird es dazu ein Monitoring geben.

Investition in Ausbildung

“Wir haben aber schon frühzeitig reagiert und bemühen uns nach Kräften, die angespannte Personalsituation im Langzeitpflegebereich zu entschärfen”, erklärt Landesrätin Wiesflecker und verweist auf die finanzielle Abgeltung der Praxisanleitung, Zulagen für die zweijährigen Ausbildungen der Sozialbetreuungs- und Gesundheitsberufe und die Aufstockung der Ausbildungsplätze an der FH Vorarlberg.

Im Herbst 2018 starteten 29 Studierende die dreijährige Bachelor-Ausbildung. Im Herbst 2019 werden zwei Kurse mit insgesamt 50 Teilnehmenden starten können. 126 Studierende haben im Herbst 2018 an den Krankenpflegeschulen Unterland, Rankweil und Feldkirch ihre Ausbildung in den gehobenen Dienst in der Gesundheits- und Krankenpflege begonnen, also insgesamt 155.

Pflege attraktiv machen

“Ganz wichtig ist aber natürlich auch eine gute Bezahlung, um die Pflegeberufe attraktiv zu machen”, ergänzt Wiesflecker. Der sehr gute Kollektivvertragsabschluss im heurigen Jahr ist darum ein wichtiges Signal. Begleitet werden all diese Maßnahmen mit der sehr erfolgreichen Imagekampagne “Pflege berührt”.

(VLK/red)

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