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Vorarlberg: Krise in Lustenauer Pflegeheim - Aufnahmestopp in Hasenfeld

Lustenaus Bürgermeister Kurt Fischer (ÖVP) ist sich sicher, dass sich die Personalsituation im Sniorenheim Hasenfeld schnell bessert.
Lustenaus Bürgermeister Kurt Fischer (ÖVP) ist sich sicher, dass sich die Personalsituation im Sniorenheim Hasenfeld schnell bessert. ©VOL.AT/APA
Vor einem Jahr überprüfte eine Kommission der Landesvolksanwaltschaft das Seniorenheim Hasenfeld in Lustenau. Warum kurz darauf der Aufnahmestopp erfolgte.

Die sogenannte OPCAT-Kommission der Landesvolksanwaltschaft soll Orte des Freiheitsentzugs auf die Einhaltung des “Fakultativprotokolls zum Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe” überprüfen. Zu diesen Institutionen zählen auch Seniorenheime.

Bei der Überprüfung des Seniorenheims Hasenfeld vor einem Jahr wurden laut einem Bericht des “ORF Vorarlberg” nun festgestellt, dass es neben zu wenig qualifizierten Personal auch Untregelmäßigkeiten im Umgang mit Medikamenten und in der Dokumentation gab.

Aufnahmestopp

Direkt nach der Überprüfung wurde ein Aufnahmestopp verhängt und die Einrichtung unter die beratende Aufsicht des Landes gestellt. Der Landesvolksanwalt Florian Bachmayr-Heyda führt die Mängel in Lustenau vor allem auf die geringe Zahl an qualifiziertem Personal zurück: Dieses reiche nicht aus, um ein Pflegeheim gut führen zu können.

Laut Bürgermeister Kurt Fischer (ÖVP) gab es nach der Überprüfung drei Selbstanzeigen vonseiten der Gemeinde. Bei allen sei es um Mängel bei der Dokumentation gegangen, alle drei Verfahren sind mittlerweile eingestellt.

Personalmangel

Ursache der Krise war demnach ein Langzeitkrankenstand und der darauffogende Abgang der Pflegeleitung. Auch die Geschäftsführerin der Lustenauer Sozialdienste habe den Bereich gewechselt, nun führe der Lustenauer Sozialamtsleiter Markus Rusch die Geschäfte interimistisch.

Die Lustenauer FPÖ hatte auf die Misstände im Seniorenheim aufmerksam gemacht. Dass diese mit Begriffen wie “schwere Missstände” politisches Kapital schlagen möchte, erschüttere Bürgermeister Fischer laut ORF. Ortparteiobmann Martin Fitz gehöre selbst der Generalversammlung der Sozialdienste an.

Nun sei es an der Pflegeleitung und der interimistischen Geschäftsführung, die Mängel zu beheben. Im April soll erneut geprüft werden.

(red)

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