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Vorarlberg: Kurden demonstrieren erneut in Bregenz

Etwa 200 Personen waren vor Ort.
Etwa 200 Personen waren vor Ort. ©VOL.AT/Vlach
Am Samstagabend versammelten sich erneut Demonstranten, um auf die türkische Offensive in Syrien aufmerksam zu machen.
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Rund 200 Menschen marschierten ab etwa 17 Uhr durch Bregenz. Es kam bis etwa 18 Uhr zu Verkehrsbehinderungen in der Stadt.

Türkei: Einnahme wichtiger Stadt im Nordosten Syriens

Am vierten Tag ihrer Offensive im Nordosten Syriens sind türkische Truppen in den strategisch wichtigen Grenzort Ras al-Ain eingedrungen. Das türkische Verteidigungsministerium meldete am Samstag auf Twitter, der Ort sei erobert worden. Dagegen erklärte die Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London, türkische Streitkräfte und ihre Verbündeten seien zwar in Ras al-Ain, in dem Ort werde aber weiter gekämpft.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will mit der Militäroffensive seines Landes die Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien bis 32 Kilometer südlich der Grenze zurückdrängen. Anschließend will Erdogan in dem Grenzgebiet Flüchtlinge aus Syrien ansiedeln. Die westlichen Verbündeten des Nato-Landes befürchten wegen der Offensive eine humanitäre Krise und die Stärkung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), die bisher von der YPG bekämpft wurde.

100.000 Menschen mussten fliehen

Am Mittwoch hatte die Offensive gegen die YPG begonnen. Mehr als 100 000 Menschen flohen seitdem aus ihren Städten, davon alleine 65 000 Bewohner von Ras al-Ain, wie das UN-Welternährungsprogramm am Samstag mitteilte. Ras al-Ain liegt an einer größeren Verkehrsader zwischen Tall Abjad im Westen und Kamischli im Osten Syriens.

Die Türkei betrachtet die Kurdenmiliz als Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und damit als Terrororganisation. Während die PKK auch in den USA und Europa auf der Terrorliste steht, waren die von der YPG angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) ein wichtiger Verbündeter der USA im Kampf gegen den IS.

(Red./dpa)

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