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Vorarlberg: Kleiner Finger, ganze Hand - die Carmen-Kulisse wächst

Die Kulisse zu "Carmen" nimmt Formen an.
Die Kulisse zu "Carmen" nimmt Formen an. ©Bregenzer Festspiele / Kathrin Grabher
Es kommt zusammen, was zusammen gehört: In vierzig Metern Entfernung zur rechten Riesenhand wurden zwischenzeitlich Unterarm und Handstumpf ihres linken Pendants im Bodensee montiert.

Ebenfalls an seinem Platz hoch über dem Wasser ist bereits der kleine linke Finger. In den kommenden Tagen folgen Daumen, Zeige-, Ring-, sowie Mittelfinger und machen daraus ein großes Ganzes.

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carmenaufbau2017-03-23-231_0 ©Bregenzer Festspiele/Mathis

Doch damit ist die Carmen-Kulisse längst nicht fertig gestellt.

Tattoo am Unterarm

Zwischen den einzelnen Hand-Bauteilen, beispielsweise am Übergang von der Hand zum Unterarm, ist jeweils ein deutlich sichtbarer Spalt vorhanden. Maler beginnen in den kommenden Tagen mit der Maniküre und füllen die an Hautfalten erinnernden Spalte mit Spachtelmasse und Farbe auf, um die Oberfläche der Kulissenteile möglichst realistisch aussehen zu lassen. Geschmeidig muss die Haut werden. Im Unterschied zur rechten Seite, ziert ein kunstvolles Tattoo den linken Unterarm.

Bregenzer Festspiele/Mathis
Bregenzer Festspiele/Mathis ©Bregenzer Festspiele/Mathis

Außerdem montieren Techniker weitere Spielkarten im Bühnenbild. Mehr als zwei Tonnen wiegt jede Karte, deren Unterkonstruktion aus Stahl und Holz besteht. Wie aus Heavy-Metall ein kunstvoll bemaltes Kulissenteil wird, zeigt das Video.

»Aus Platten werden Karten Uploaded by Pressefoyer Bregenzer Festspiele on 2017-03-30.«

(red)

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