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Vorarlberg investiert in textiles "Silicon Valley"

In der Smart textiles Platform Austria sind 65 Betriebe vernetzt.
In der Smart textiles Platform Austria sind 65 Betriebe vernetzt. ©VN/Steurer
Die Vorarlberger Landesregierung fördert die Smart Textiles Platform Austria bis 2020 mit 70.000 Euro.

Die hohe Innovationsdynamik und starke Qualitätsorientierung haben die Vorarlberger Textilwirtschaft im Bereich der technischen und smarten Textilien in eine internationale Spitzenposition gehievt. Maßgeblich am Erfolg beteiligt war auch die Smart Textiles Platform Austria.

Diesem vor zehn Jahren gegründeten Netzwerk gehören neben Betrieben aus der Textilindustrie genauso Forschungseinrichtungen sowie textilfremde Unternehmen an. Damit es seine Arbeit weiter professionalisieren kann, wird das Netzwerk bis 2020 mit insgesamt 70.000 Euro unterstützt, informieren Landeshauptmann Markus Wallner und Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser.

 

Die besondere Bedeutung der Smart Textiles Platform Austria ergibt sich daraus, dass in dem Zusammenschluss breites Wissen und umfassende Kompetenzen der gesamten textilen Wertschöpfungskette vereint sind. “Diesen Vorteil gilt es zu nützen, um unser Land in punkto smarte Textilien und Faserverbundwerkstoffe als eine weltweit führende Region zu etablieren”, hält Landeshauptmann Wallner den Plan für ein textiles Silicon Valley in Vorarlberg für umsetzbar.

Vernetzung intensivieren

“Entscheidend wird sein, die Zusammenarbeit und Vernetzung der Unternehmen und Forschungspartner weiter zu intensivieren”, ergänzt Wirtschaftsreferent Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser: “Gerade auch die enge Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Textilchemie und Textilphysik in Dornbirn stellt eine wesentliche Basis künftiger Innovationserfolge dar”. Wissenschaft und Forschung bilden heute die Triebfedern für den wirtschaftlichen Erfolg der Vorarlberger Textilindustrie, so Rüdisser.

70.000 Euro auch vom Bund

Neben dem Land wird sich auch der Bund bis Ende 2020 mit 70.000 Euro an der Weiterentwicklung des Netzwerks beteiligen. Einen Beitrag leisten darüber hinaus die rund 65 Smart-Textiles-Mitgliedsbetriebe. Der Fokus der Initiative bleibt unverändert: Im Mittelpunkt steht, das bestehende textile Know-how in der Wirtschaftsregion bezüglich neuer und innovativer Lösungen und Produkte für alle Partner nutzbar zu machen. Obwohl Vorarlberg als Dreh-und Angelpunkt der Smart-Textiles-Plattform Austria fungiert, sind auch Unternehmen aus anderen Bundesländern partnerschaftlich eingebunden.

Vielversprechende Wachstumsaussichten

Der internationale Markt für technische und smarte Textilien wächst kontinuierlich. Da verwundert es nicht, dass in Vorarlberg schon heute etwa 50 Prozent der textilen Wertschöpfung mit technischen Textilien erwirtschaftet werden. “Und die Wachstumsaussichten bleiben vielversprechend”, führt Landesstatthalter Rüdisser aus. So sind hochtechnologische Faserverbundstoffe zum Beispiel eine wichtige Komponente in der Autoindustrie und im Flugzeugbau. Bei den intelligenten Textilien sieht er den Sportbereich oder die Medizintechnik als wichtige Anwendungsgebiete.

(VLK)

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