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Vorarlberg erfüllt Behinderten-Quote nicht

Vorarlberg erfüllt die Quote von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung nicht.
Vorarlberg erfüllt die Quote von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung nicht. ©dpa
Laut Behinderteneinstellungsgesetz müssen Dienstgeber je 25 Beschäftigte eine begünstigte behinderte Person einstellen. Vorarlberg, Tirol und Salzburg scheitern bisher an den Vorgaben.

Um 164 Plätze oder 40,7 Prozent erfüllt Vorarlberg die Quote nicht und ist damit Spitzenreiter unter den säumigen Bundesländern. In Tirol fehlen 214 Plätze (27,7 Prozent), in Salzburg sind es lediglich zwei Arbeitsstellen (0,4 Prozent). Oberösterreich überfüllt die Vorgaben um fast 93 Prozent und beschäftigt derzeit 655 behinderte Personen mehr als es die Quote vorsehen würde.

AK Vorarlberg erfüllt Quote nicht

Die Wirtschaftskammer Kärnten ist derzeit die einzige Wirtschaftskammer in Österreich, die genug Behinderte beschäftigt, nämlich vier mehr als sie müsste. Alle anderen Wirtschaftkammern in den Ländern sowie die WKÖ haben die Quote 2014 nicht erfüllt. In den WK Wien und Steiermark arbeiten gerade einmal halb soviele behinderte Menschen wie vorgesehen wäre. Die Arbeiterkammern erfüllen ihre Quote bis auf die AK Vorarlberg wie vorgeschrieben. Im Ländle sind derzeit drei Personen mit Behinderung beschäftigt, vorgesehen wären aber vier.

GKK übererfüllt Vorgabe

Säumig ist die Ärztekammer (-2; -100 Prozent), die Apothekerkammer hingegen erfüllt ihre Vorgabe exakt. Der Hauptverband der Sozialversicherungsträger (-2; -15,4) und die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (-26; -43,3 Prozent) sind ebenfalls säumig. Übererfüllt wird die Vorgabe etwa von der AUVA (+81; +38,4 Prozent) sowie der Sozialversicherungsanstalt der Bauern (+46; +68,7 Prozent). Die Gebietskrankenkassen in den Ländern übererfüllen alle ihre Vorgaben.

Unter den staatsnahen Betrieben sind die Post AG (+467; +61,9 Prozent) und die Telekom Austria Personalmanagement GmbH (+80; +43,5 Prozent) diejenigen, die genug Menschen mit Behinderung beschäftigen. Alle Teilgesellschaften der ÖBB und der ORF (-14; -9,5 Prozent) tun das nicht. (red/APA)

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