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Vorarlberg: Die meisten Lkw sind auf der A14 im Pfändertunnel unterwegs

VCÖ: Wo in Vorarlberg die meisten Lkw fahren.
VCÖ: Wo in Vorarlberg die meisten Lkw fahren. ©VOL.AT/Klaus Hartinger (Archivbild)
Bregenz. Der Lkw-Verkehr hat heuer trotz schwacher Konjunktur erneut zugenommen. Der VCÖ weist darauf hin, dass in Vorarlberg auf der A14 der Pfändertunnel den meisten Lkw-Verkehr aufweist.

Eine aktuelle VCÖ-Analyse von Zählstellen auf Österreichs Autobahnen zeigt, dass bei zwei Drittel mehr Lkw unterwegs waren als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. In Vorarlberg weist der Pfändertunnel auf der A14 den meisten Lkw-Verkehr auf. Der VCÖ fordert, dass die EU ihre Transportpolitik in Einklang mit der EU-Klimapolitik bringt. Zudem brauche es mehr Anreize für eine bessere Logistik und für betriebliche Gleisanschlüsse.

Über 440.000 Lkw in vier Monaten

Mehr als 440.000 Lkw fuhren in den ersten vier Monaten des heurigen Jahres auf der A14 durch den Pfändertunnel. Damit ist das der Autobahnabschnitt mit dem meisten Lkw-Verkehr in Vorarlberg, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Asfinag zeigt. Bei Dornbirn waren auf der A14 377.000 Lkw unterwegs und bei Bludenz 194.000. Auf der S16 wurden beim Langenertunnel rund 147.000 Lkw gezählt.

Der VCÖ hat die Daten von 120 Autobahn- und Schnellstraßenzählstellen analysiert: Bei 78 waren heuer bisher mehr Lastwagen unterwegs, bei 38 gab es eine leichte Abnahme und bei vier Zählstellen blieb das Lkw-Aufkommen gleich. “Trotz Wirtschaftsflaute hat der Lkw-Verkehr auf den Autobahnen heuer erneut zugenommen. Das ist auch ein Indiz dafür, dass viele Waren sinnlos kreuz und quer durch Europa transportiert werden. Die EU muss ihre Transportpolitik endlich in Einklang mit ihren Klima- und Energiezielen bringen”, fordert VCÖ-Experte Mag. Markus Gansterer verstärkte Maßnahmen auf EU-Ebene. EU-weit sei eine Mindestmaut für Lkw einzuführen, Lebendtiertransporte sollen auf maximal acht Stunden beschränkt werden – derzeit sind bis zu 30 Stunden gesetzlich erlaubt – und der Schienengüterverkehr sei stärker auszubauen. Auch sektorale Fahrverbote, wie sie Tirol wieder plant, würden helfen, die Lkw-Lawinen zu bremsen.

Schweiz als Vorbild

Innerhalb Österreichs brauche es zudem mehr Lkw-Kontrollen sowie stärkere Anreize für die Umsetzung von Logistikmaßnahmen. Ein großes Verlagerungspotenzial gebe es innerhalb Österreich durch die Forcierung betrieblicher Gleisanschlüsse. “Gerade beim Güterverkehr kann man sich verstärkte Anregungen aus der Schweiz holen. Dort trägt beispielsweise ein viel umfangreicheres Lkw-Nachtfahrverbot als in Österreich dazu bei, dass pro Jahr mehr als 350.000 Lkw-Fahrten auf die Schiene verlagert werden”, informiert VCÖ-Experte Gansterer.

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