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Vorarlberg/Bregenz: Neues Leben in ehemaligen Hallen der Maschinenfabrik Hajek

Die Boulderhalle wird in der Bregenzer Achsiedlungsstraße entstehen.
Die Boulderhalle wird in der Bregenzer Achsiedlungsstraße entstehen. ©APA | Google Maps
In Bregenz plant die Greifbar Bouldersport GmbH im Herbst 2019 die Eröffnung von Vorarlbergs angeblich größter Boulderhalle auf 900 Quadratmeter - derzeit laufen die Behördenverfahren für den Gastro-Bereich - Betreiber sehen großes Potential.

Im Dezember 2013 schlitterte die in den 1960er-Jahren gegründete Maschinenfabrik Hajek in Bregenz in die Insolvenz. Etwa ein Jahr später produzierte dann die deutsche Firma GPS Reisacher an dem Standort Verpackungsmaschinen für die Nahrungsmittelindustrie. Sie führte damit Teilbereiche des Hajek-Sortiments in der von ihr neu gegründeten Hajek Maschinenbau GmbH fort. Im Jahr 2016 wurde der Firmenstandort nach Hard verlegt. Seither warten größere Bereiche des Firmenareals beim Eingang zur Bregenzer Achsiedlung auf eine längerfristige neue Verwendung. Die könnte jetzt gefunden worden sein.

Boulderhalle “Greifbar”

Denn die vor wenigen Wochen gegründete Greifbar Bouldersport GmbH mit Sitz in Bregenz plant in der rund 900 Quadratmeter großen ehemaligen Hajek-Werkshalle die Errichtung und den Betrieb von Vorarlbergs angeblich größter Boulderhalle namens “Greifbar”. Das erklärte der geschäftsführende Gesellschafter (72,6%) Patrick Timm Persdorf auf wpa-Anfrage. Unter Bouldern versteht man das Klettern in Kletterhallen oder im Fels in geringer Höhe ohne Seilsicherung mit dicken Matten am Boden. Persdorf möchte die Boulderhalle gemeinsam mit dem zweiten geschäftsführenden Gesellschafter Demian Geyer-Hummler betreiben.

Derzeit laufen die Behördenverfahren

Die beiden gebürtigen Deutschen wollen neben dem großangelegten Boulderbereich in der Halle auch ein kleines Gastronomieangebot bieten. Die Kletteranlagen sind von der Gewerbeordnung ausgeklammert, nicht allerdings der Gastronomiebereich mit vorgesehenen rund 40 Sitzplätzen. “Derzeit laufen die entsprechenden Behördenverfahren und noch andere diverse Abklärungen. Erhalten wir überall grünes Licht, dann planen wir die Eröffnung für den Herbst 2019”, so Persdorf. Im Vollbetrieb sollen in der Boulderhalle bis zu fünf Vollzeitmitarbeiter tätig sein, die sich sowohl um den Boulderbereich als auch um das Gastro-Angebot kümmern.

Großes Potential in weitläufigem Einzugsgebiet

Persdorf arbeitet derzeit als Kursleiter und Trainer in einer Kletterhalle in der Schweiz. Sein Geschäftspartner Geyer-Hummler ist neben seinem Beruf als Lehrer in Hard unter anderem auch im Alpenverein in Lindau aktiv. Die Entscheidung, eine Boulderhalle in Bregenz zu errichten, begründet Persdorf insbesondere mit “der Leidenschaft für den Sport und dem lange gehegten Traum, eine eigene Boulderhalle zu betreiben”. Dazu kommt ein weitläufiges Einzugsgebiet, denn die nächsten reinen Boulderhallen gibt es in Feldkirch und Ravensburg (D). “Wir sehen hier ein sehr großes Potential.” Man richte sich eigentlich an Personen fast jeden Alters, an Bergsportler und auch an Familien im Großraum Bregenz von Lustenau, Dornbirn und Hörbranz/Möggers bis Lindau und darüber hinaus.

Wolfgang Vogl als externer Berater

Als externer Berater dient den beiden Unternehmern der Bregenzer Kletterexperte Wolfgang Vogl. Er hat sich insbesondere mit dem Aufbau und der Erschließung des Klettergartens “Känzele” bei Bregenz einen Namen in der Szene gemacht. Zudem hat Vogl auch den Klettersteig am Känzele gebaut. Früher einmal betrieb Vogl die Kletterhalle K1 in Dornbirn.

(wpa)

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