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Vorarlberg: BH-Mordverdächtiger bleibt in U-Haft

Der mutmaßliche Mörder wird nicht auf freien Fuß gesetzt.
Der mutmaßliche Mörder wird nicht auf freien Fuß gesetzt. ©VOL.AT/Klaus Hartinger
Erwartungsgemäß bleibt der mutmaßliche Mörder weiterhin in der Justizanstalt Feldkirch in Untersuchungshaft. Die Haftbeschwerde des Beschuldigten wurde gestern am Innsbrucker Oberlandesgericht (OLG) abgewiesen. Das teilte am Donnerstag auf NEUE-Anfrage Verteidiger Daniel Wolff mit.
Opfer wies Täter vor 10 Jahren aus
BH Dornbirn am Tag danach
Mord an der BH Dornbirn
Die Bilder vom Tatort

Von: Seff Dünser (NEUE)

Der türkische Asylwerber wird verdächtigt, am 6. Februar in der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn im Streit um Zahlungen aus der Grundversorgung den 49-jährigen Leiter der Sozialabteilung mit Messerstichen getötet zu haben.

Nach der Bluttat wurde der 34-Jährige festgenommen und wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft genommen. Chefinspektor Norbert Schwendinger vom Landeskriminalamt (LKA) bezeichnete die Tat als kaltblütigen Mord. Die zuständigen OLG-Richter gaben der Beschwerde des Beschuldigten gegen seine Inhaftierung zum einen deshalb keine Folge, weil beim Vorliegen eines dringenden Mordverdachts die Verhängung der U-Haft obligatorisch ist.

Zudem hätten, so Verfahrenshelfer Wolff, die Tiroler Richter den von der Feldkircher Haftrichterin angenommenen Haftgrund der Tatbegehungsgefahr bestätigt. Demnach besteht die Gefahr, dass der mit zahlreichen Vorstrafen belastete und offenbar leicht reizbare Beschuldigte auf freiem Fuß erneut ähnliche Taten begehen könnte.

Fluchtgefahr

Auch den Haftgrund der Fluchtgefahr halten die OLG-Richter für gegeben. Die Richter hätten dazu auch darauf verwiesen, dass Kinder des in Vorarlberg aufgewachsenen türkischen Staatsbürgers in der Türkei leben, berichtete der Bregenzer Rechtsanwalt.

Sein Mandant habe angekün­digt, rechtlich alle Entscheidungen der Justiz zu bekämpfen, sagte Verfahrenshelfer Wolff. Deswegen wäre es keine Überraschung sollte der Beschuldigte auch den gestrigen Beschluss des Oberlandesgerichts anfechten – mit einer Grundrechtsbeschwerde an den Obersten Gerichtshof (OGH) in Wien.

©Daniel Wolff ist Verfahrenshelfer des Verdächtigen. Bild: ikp/Marcel Hagen

(NEUE)

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