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Vorarbeiten für Stadttunnel Feldkirch gehen weiter

Mit den Bauarbeiten wären nur geringe Verkehrseinschränkungen verbunden.
Mit den Bauarbeiten wären nur geringe Verkehrseinschränkungen verbunden. ©VOL.AT/Mayer, Steurer
Am 22. Februar hat das Bauunternehmen Hilti+Jehle mit der Errichtung der Lärmschutzwand Fellengatter begonnen.
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Im vergangenen Dezember hat die Landesregierung die finanziellen Mittel für die nächsten Bauarbeiten am Stadttunnel Feldkirch freigegeben. Nun fahren in der Frastanzer Parzelle Fellengatter die Bagger auf. Das Bauwerk verläuft nach Fertigstellung über eine Länge von 470 Meter entlang der L190 und des Blödlebachs. Die Fertigstellung ist für September geplant.

"Diese Schallschutzmaßnahme gehört zu den vorbereitenden Maßnahmen für den Stadttunnel Feldkirch und soll die Parzelle Fellengatter nachhaltig vom Verkehrslärm entlasten", informiert der zuständige Verkehrs- und Straßenbaulandesrat Marco Tittler. Mit der Realisierung werde nicht zuletzt auch einem lang gehegten Wunsch der Anwohner nachgekommen.

Nur geringe Einschränkungen während der Bauzeit

Mit den Bauarbeiten sind nur geringe Verkehrseinschränkungen verbunden. Konkret wird der Radweg entlang der L190, Vorarlberger Straße, über die gesamte Bauzeit gesperrt und der Radverkehr währenddessen am Bauhof vorbei über die Felsenaustraße geführt. Die L190 wurde im Baustellenbereich eingeengt. Zusätzlich wurde eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h eingerichtet. "Straßensperren sind keine vorgesehen, die L190 wird über die gesamte Bauzeit befahrbar bleiben", erläutert Bernhard Braza, der verantwortliche Projektleiter für den Stadttunnel.

Mehr Sicherheit für Radfahrer

Die Vorarbeiten zum Stadttunnel Feldkirch werden laut Landesrat Tittler auch im Anschluss zügig weitergehen. Als nächster Schritt soll im Herbst 2021 der Umbau der Felsenau erfolgen, der unter anderem die Sicherheit für den Radverkehr erhöhen wird. "Erste Baumaßnahme ist die Errichtung der Radwegbrücke über den Blödlebach zum Holzlagerplatz", sagt Braza. "Im Jahr 2022 beginnen wir dann mit dem Bau einer neuen Radwegunterführung, um den Radverkehr sicher, kreuzungsfrei und getrennt vom übrigen Verkehr am künftigen Portal des Stadttunnels vorbeizuführen." Die Weiterführung des Radweges ab Baulosende bis Frastanz ist derzeit Gegenstand einer Variantenuntersuchung seitens der Marktgemeinde Frastanz.

(VOL.AT)

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