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Vorarbeiten für Einbau der Frutzbrücke

Schwerstarbeit beim "Abkappen" der Bohrpfähle mit einem Druck von 2500 bar
Schwerstarbeit beim "Abkappen" der Bohrpfähle mit einem Druck von 2500 bar ©Manfred Bauer
Abkappen der Bohrpfähle

 

Mit einem Wasserdruck 2500 bar werden die Bohrpfähle für den Bau der der Widerlager „abgekappt“.

Rankweil/Röthis. (sm) Die „Rauchwolken“ welche derzeit aus dem Flussbett der Frutz aufsteigen sind in Wirklichkeit Wasserwolken die bei der „Hydrodynamischen Betonentfernung“ der Bohrpfähle für das Widerlager der Frutzbrücke entstehen. Zur Stabilisierung der beiden Widerlager für die neue Frutzbrücke wurden im Februar jeweils fünf Bohrpfähle in eine Tiefe von 32 Meter und mit einem Durchmesser von 1,2 Meter in das Flussbett getrieben. Jetzt, werden die Oberteile dieser Bohrpfähle die das Widerlager tragen, von Beton befreit, damit beim Betonieren der Widerlager eine perfekte Verbindung hergestellt werden kann.

2500 bar

Unvorstellbar hoch ist der Wasserdruck von 2500 bar (in einem Autoreifen sind gerade einmal 2,5 bar) mit welchem der übrige Beton aus den Bohrpfählen entfernt wird. Zwei Arbeiter wechseln bei dieser Arbeit jeweils nach einigen Minuten ab, denn das Halten der Pistole ist Schwerstarbeit. Eine Unachtsamkeit beim Betätigen des Abzuges beim Auswaschungsvorgang kann den Arbeiter meterweis wegschleudern und verletzen. Auch während dem Spritzvorgang ist enorme Körperkraft notwendig um die Pistole zu halten. „Mit dem eigentlichen Bau der neuen Frutzbrücke, einem Stahl-Beton-Verbundtragwerk, wird voraussichtlich in der kommenden Woche begonnen. Dann werden die fünf bei der Firma Bitschnau GmbH gebauten 28 Tonnen schweren und 38,4 Meter langen Stahlkastenträger angeliefert und eingebaut. Die Inbetriebnahme der neuen Frutzbrücke ist für den Oktober 2012 vorgesehen. Die Baukosten betragen 2,8 Millionen Euro“, berichtet Michael Egger der zuständige Bauleiter vom Landesstraßenbauamt.

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