Von Sehnsüchten und Sinnsuche

Michael Köhlmeier las im Theater am Saumarkt.
Michael Köhlmeier las im Theater am Saumarkt. ©Henning Heilmann
Michael Köhlmeier las im Theater am Saumarkt aus „Bruder und Schwester Lenobel“.
Michael Köhlmeier las im Theater am Saumarkt

Mit seinem neuen Roman „Bruder und Schwester Lenobel“ tourte er schon quer durch Österreich und Deutschland: Nun bescherte Michael Köhlmeier auch dem Theater am Saumarkt bei der jüngsten Literaturlesung einen vollen Saal.

Der Psychiater Robert Lenobel lebt in Wien, seine Schwester Jetty Lenobel in Dublin. Der Roman handelt von Lebensfluchten, der Suche nach dem verschwundenen Bruder, von Sehnsüchten und Sinnsuche. Er beschreibt die Sehnsucht, den ersten oder letzten unverfälschten Blick auf die Erde zu werfen, und den Zauber der menschlichen Stimme. Er nimmt sich viel Zeit, die Figuren zu entwickeln und taucht auch in die Traumwelt ein. Einzelne Kapitel werden mit Märchen aufgemacht, die teils sehr grausam wirken.

Renommierter Literat

Der Vorarlberger Michael Köhlmeier ist in Hard geboren und ging auf das Gymnasium in Feldkirch, später studierte er in Marburg Germanistik und Politologie. Mitte der Achtziger zog der Schriftsteller nach Hohenems. Von seinen 74 bisherigen Publikationen wurden bereits 25 mit Preisen bedacht, 2016 erhielt Köhlmeier das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse. In Reden und Interviews beteiligt sich Köhlmeier auch an gesellschaftlichen Debatten und setzt sich kritisch mit der aktuellen Politik auseinander.

Interessierte Fragen

Marie-Rose Rodewald vom Theater am Saumarkt eröffnete anschließend das Gespräch mit dem Autoren mit Anmerkungen zu seinem jüngsten Buch, den enthaltenen Figuren und biographischen Elementen. Zahlreiche interessierte Fragen des Publikums knüpften daran an. Michael Köhlmeier nahm sich viel Zeit zur Beantwortung aller Fragen, welche von der Entstehung des Buchs bis zu seinem Ende reichten, und zum Signieren seines Buchs. Zu den Gästen zählte der Künstler Matthias Baumgartner  und Philipp Schöbi. HE

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