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Von Mozart bis zum Bodensee

Der Bregenzer Bruno Pasolli war früher ein erfolgreicher Sportler im Rudern.
Der Bregenzer Bruno Pasolli war früher ein erfolgreicher Sportler im Rudern. ©Edith Rhomberg
Frischen Fisch und Geflügel hat Bruno Pasolli, der das Kochen in Salzburg gelernt hat.
Bruno Pasolli auf dem Markt

 

Dornbirn. Die Tradition des Marktfahrens hat sich, wie bei einigen Händlern auf dem Wochenmarkt, auch bei Bruno Pasolli, 59, innerhalb der Familie fortgesetzt. Seine Eltern Arthur und Angelika Pasolli legten vor vielen Jahren den Grundstein für einen fixen Platz. Der Sohn stieg bereits am früheren Standort vor dem Kulturhaus ein, obwohl er zunächst andere Pläne hatte. Inzwischen hat sich Bruno Pasolli auf dem Marktplatz, am Eingang zur Riedgasse, mit Feinkost – insbesondere Fisch und Geflügel – längst etabliert.

Sportliche Erfolge

Begonnen hat alles mit Wolfgang Amadeus Mozart – also nicht so direkt – aber immerhin in den Hagenauerstuben, dem Restaurant in Mozarts Geburtshaus. Damals gehörte auch ein Delikatessengeschäft dazu. Beides, wie sich später herausstellt, sind die Quelle der kulinarischen Inspiration für den Bregenzer. Bruno Pasolli war als junger Mann ein vielversprechender Leistungssportler im Rudern. Über familiäre Kontakte fand er nach der Absolvierung der Handelsschule hervorragende Trainingsbedingungen in Seekirchen am Wallersee. „Dort hatte ich gute Voraussetzungen, um sportlich weiter zu kommen“, erinnert er sich. Und parallel dazu lernte er das Kochen im Restaurant Hagenauerstuben Mitten in Salzburg.

Als großer Erzähler outet sich Bruno Pasolli gerade nicht, und nur nach und nach gibt er ein paar seiner bedeutenden Erfolge als Rudersportler preis. Da war einmal der großartige 7. Platz bei den Leichtgewichts-Weltmeisterschaften im Doppelzweier in München 1981. Im selben Jahr gab es den Österreichischen Staatsmeistertitel im Leichtgewichts-Achter zu feiern. Und bei der Luzerner Rotsee Regatta, die für den Rudersport so etwas wie Wimbledon beim Tennis ist, errang er 1981 den 3. Platz. Nachzulesen beim Salzburger Ruderklub Möve ist außerdem: „Siege bei der Mannheimer Meile und in Lugano durch Bruno Pasolli im Leichtgewichts-Einer 1982“.

Den kulinarischen Spezialitäten ist der Vater einer Tochter nach seiner Rückkehr ins Ländle treu geblieben. An die Stelle des Ruderns sind längst Mountainbike und Skitouren gerückt, während seine Frau, Sigrun Pasolli, als Fitnesstrainerin arbeitet und das Rechnungswesen des Familienbetriebes im Blick hat. Pasollis Fischfilets werden, frisch auf dem Markt, Stück für Stück mit einer selbst angefertigten kleinen Zange von Restgräten befreit und einzeln auf Eis gelegt. „Im Moment ist der Zander gut“, so der Kenner, der Fische aus dem Bodensee und aus dem Meer in erlesener Qualität im Sortiment hat. Aus der eigenen Räucherkammer kommen Filets vom Fisch und Geflügel, feine Saucen und Salate dazu sind natürlich hausgemacht. „Die Hühnerfilets kommen nicht von irgendwoher, sondern aus dem Bregenzerwald oder aus der Steiermark, wo es die alte Rasse Sulmtaler gibt“, informiert Bruno Pasolli.

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