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Von kleinen Zahnlücken und großen Herzen

Die Kids der Volksschule MZO Ludesch sammelten für Menschen in Syrien und hatten jede Menge Spaß dabei! Sabine Fulterer von der youngCaritas freute sich über das Engagement der Kinder und nahm ihre Spende gerne entgegen.
Die Kids der Volksschule MZO Ludesch sammelten für Menschen in Syrien und hatten jede Menge Spaß dabei! Sabine Fulterer von der youngCaritas freute sich über das Engagement der Kinder und nahm ihre Spende gerne entgegen. ©Caritas Vorarlberg
Neun Mädchen der Volksschule Montessori Zentrum Oberland strahlen mit der Sonne um die Wetter und plappern munter durcheinander! Wieviel Geld haben sie nur gesammelt für die Caritas? 540 Euro? 545 Euro?
Von kleinen Zahnlücken und großen Herzen

In der Aufregung wussten die Viertklässlerinnen kurz selbst nicht mehr, welchen Betrag sie eigentlich an die youngCaritas übergeben wollten. Es folgten laute Diskussionen und eine Spendenübergabe der besonderen Art!

Es stellte sich schließlich heraus, dass die Mädchen genau 545 Euro gesammelt hatten – in völliger Eigenregie und mit viel Tatendrank, Herz und Spaß! Federführend für die tolle Aktion waren die beiden Mädchen Valentina und Emilia, die eigentlich ein Referat in der Schule halten sollten, aber dann doch lieber etwas „Handfesteres“ auf die Beine stellten. „Wir wollten lieber richtig helfen.

Darum haben wir dann angefangen zu basteln und die Sachen gegen eine freiwillige Spende verkauft“, erzählen die beiden Mädchen begeistert. Hauptsächlich bastelten sie mit ihren Freundinnen in ihrer Freizeit, doch auch in der Schule waren die Kinder nicht unproduktiv und produzierten das eine oder andere Unikat: „Wir haben alles in einen Fahrradanhänger gepackt und verkauften die Sachen in Bludenz, Satteins und Ludesch. Die Leute waren alle sehr nett und fanden uns und unsere Idee super.“

Kleine Leute ganz groß
„Als wir mit der Aktion begonnen haben, hätten wir nie gedacht, dass wir so viel Geld zusammenbekommen“, sind sich die kleinen Spendensammlerinnen einig. Unsicher waren sie sich schließlich nur noch, wenn es darum ging, wer denn nun das Geld bekommen soll: „Wir wollen mit dem Geld Menschen in Syrien helfen, weil es dort so viele arme Leute gibt.“ Sabine Fulterer von der youngCaritas übernimmt gerne das Geld der Kinder und freut sich über ihr Engagement und ihr großes Herz: „Ich bedanke mich im Namen der Menschen in Syrien und auch persönlich für den tollen Einsatz der Kinder. Ihre Nächstenliebe kombiniert mit einem enormen Tatendrang hat mich sehr beeindruckt und gezeigt, dass auch im Kleinen großes bewirkt werden kann.“

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