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Von der Wehranlage zum Vereinsheim

Gegenüberstellung: Das älteste Bild vom Wasserturm und heute.
Gegenüberstellung: Das älteste Bild vom Wasserturm und heute. ©Emir T. Uysal
Interessante geschichtliche Eindrücke vom Wasserturm Feldkirch.
Wasserturm Feldkirch

FELDKIRCH Pulverturm, Wasserturm und Diebsturm: Alle drei Türme waren früher wichtige Bestandteile der Wehranlage und zählen heute zu den bestens erhaltenen, mittelalterlichen Baudenkmälern Vorarlbergs. Der Name Wasserturm stammt noch aus der Zeit, als hier ein Zugang zur Ill bestand, der Fluss war jahrhundertelang Stadtgrenze. Daher wurde die Stadtmauer durch den Wasserturm, der 1482 erstmals erwähnt wird, verstärkt und diente zur Verteidigung der Innenstadt gegen die Eidgenossen.

 

Der Wasserturm wurde zwischen 1480 und 1510 in Form eines viergeschoßigen Rondells mit Kegeldach erbaut. Der gemalte österreichische Bindenschild mit Pfauenstoß-Helmzier ist mit 1516 bezeichnet. Die Feldkircher versuchten damals mit Flößen und Kähnen Waren auf der Ill zu transportieren. Die starke Strömung verhinderte dies jedoch. An der Westseite befindet sich ein Fresko, das ein Bindenschildwappen mit Pfauenfedern als Helmzier darstellt (1908 durch Florus erneuert).

 

Im Jahre 1924 wurde über den Abriss des Wasserturms diskutiert, als bautechnische Schwierigkeiten zum Bau eines unterirdischen Verbindungskanals beim Wasserturm und dem Widerlager der Franz-Joseph-Brücke auftraten. Wäre es nach den Vorstellungen der Bautechniker gegangen, hätte der altehrwürdige Wasserturm wegen dieses Verbindungskanals abgebrochen werden müssen. Diesem Plan widersetzten sich aber der Heimatschutzverein und das Ministerium für öffentliche Arbeiten, wodurch das Bauwerk nach harten Auseinandersetzungen erhalten werden konnte. Der Turm wurde im Jahre 1955 restauriert. Er dient heute als Vereinshaus für diverse Vereine, wie der Großhammerzunft Feldkirch und seit 1996 ein komplett eingerichtetes Studio des Fotoclubs Kontakt Feldkirch. ETU

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