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Von Anfang an auf Lehrlinge gesetzt

Die diesjährigen Anerkennungspreisträger der Hans Huber Stiftung Arnold Feuerstein und Christian Lienhard umrahmt von Stiftungsratspräsident Christian Fiechter (links) und Ehrenpräsident Hans Huber (rechts).
Die diesjährigen Anerkennungspreisträger der Hans Huber Stiftung Arnold Feuerstein und Christian Lienhard umrahmt von Stiftungsratspräsident Christian Fiechter (links) und Ehrenpräsident Hans Huber (rechts). ©Hans Huber Stiftung
Götzis/Heerbrugg - Die Hans Huber Stiftung verlieh am Freitagabend zum 18. Mal die begehrten Anerkennungspreise an zwei Persönlichkeiten aus Vorarlberg und der Ostschweiz. Arnold Feuerstein aus Götzis wurde für sein Engagement in der Berufsbildung geehrt.

Arnold Feuerstein und Christian Lienhard heissen die diesjährigen Anerkennungspreisträger der Hans Huber Stiftung. Sie teilen sich die Preissumme in Höhe von 40‘000 Franken.

Feuer brennt noch immer

Arnold Feuerstein hat in Götzis das Wärme- und Wasserinstallationstechnikunternehmen «Der Dorfinstallateur» gegründet. «Schon bei seinem allerersten Grossprojekt hat er kurzerhand zwei Lehrlinge eingestellt», sagte Christian Fiechter, Präsident der Hans Huber Stiftung, in seiner Laudatio: «Einer von ihnen ist heute sogar zweiter Geschäftsführer des Unternehmens.» Auch später habe Feuersteins Begeisterung für die Lehrlingsausbildung nie nachgelassen. Beim «Dorfinstallateur» habe er ein Modell geschaffen, das gezielt auf die frühe Förderung des Berufsnachwuchses setzt. Die Mitarbeiter werden dabei zu Mitunternehmern, die selbständig mit einem eigenen Team als kleines Unternehmen im Unternehmen agieren und jüngere Menschen nachziehen können. «Obwohl er sich aus der Firma zurückgezogen hat, steht Arnold Feuerstein noch immer mit Rat und Tat zur Seite. Sein Feuer, in jungen Menschen Begeisterung zu wecken, ist geblieben», lobte Fiechter.

Von der Pike auf gelernt

Christian Lienhard ist in einem ganz anderen Metier tätig. Die Lehrlingsausbildung ist dem Direktor des Hotels Hof Weissbad im Appenzellerland aber genauso wichtig. Rund zehn Prozent der Belegschaft seien Lernende, betonte Christian Fiechter. Gleichzeitig liege die Auslastung des Hotels schon seit Jahren bei über 95 Prozent. «Er selber hat sein Metier von der Pike auf gelernt, indem er eine Kochlehre absolviert und sich danach betriebswirtschaftlich weitergebildet hat.» Wohl auch deshalb sei Lienhards Leitspruch, dass es in der Wirtschaft Praktiker und nicht Theoretiker brauche. Bei Bewerberinnen und Bewerbern achte er denn auch in erster Linie auf die Ausstrahlung und die Freude am Beruf. Von dieser konnten sich die Gäste der Preisverleihung gleich selber überzeugen, als ihnen Lernende des Hof Weissbad erfrischende Drinks servierten.

Berufsbildung wird geschätzt

Als Festredner trat der St.Galler Regierungspräsident und Stiftungsrat der Hans Huber Stiftung, Benedikt Würth, auf. Er betonte, dass die schweizerische Berufsbildung sowohl von der Jugend, als auch von der Wirtschaft geschätzt werde. «Für die Jugendlichen ermöglicht die praktische Tätigkeit im Lehrbetrieb echte Lernerfolge und die Wirtschaft profitiert von den effizient ausgebildeten Fachkräften.» Es gebe viele Staaten, welche das schweizerische Berufsbildungssystem gerne übernehmen würden: «Die duale Berufsbildung ist definitiv einer unserer wichtigsten Exportgüter.»

Hans Huber Stiftung in Kürze

Die Hans Huber Stiftung verleiht jedes Jahr Preise an Persönlichkeiten, die sich für das Image der Berufslehre verdient gemacht haben. Ziel der Hans Huber Stiftung ist es, die berufliche Ausbildung und damit die in Ausbildung stehenden Menschen zu fördern. Die Lehre wird dabei als Start für eine attraktive Karriere in den Mittelpunkt gestellt. Mit dem Internet-Berufswahl-Wettbewerb «Traumlehre» werden Jugendliche herausgefordert, sich mit der Berufsbildung auseinanderzusetzen. Zudem organisiert die Stiftung die Workshops «Fit für die Lehre».

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