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Vom Wagen und Loben

©Christof Egle
Altacher Orgelsoireen überzeugen zusammen mit Vorarlberger Madrigalchor.
Altacher Orgelsoiree

 

Altach. Eine Kirche, eine Orgel und ein Chor. So klassisch die Besetzung für Kirchenmusik auch ist, belebt wird sie von den Menschen. Mit dem Vorarlberger Madrigalchor, unter der Leitung von Dirigentenlegende Professor Guntram Simma (er leitet den Chor bereits seit 1973), wurde einer der besten seiner Art im Land ebenso aufgeboten wie die vielfach ausgezeichnete Organistin, Musikschullehrerin und selbst ebenfalls Chorleiterin Konstanze Hofer. Die Symbiose dieser beiden Klangkörper treiben sich gegenseitig zu Höchstleistungen, die das Altacher Publikum berührte und beeindruckte. Dieses sitzt bei den Altacher Orgelsoireen, die seit 2011 zeitgenössische Kompositionen aber auch alte und barocke Musik, mit renommierten Künstler aus dem In- und Ausland bietet, stets auf der gleichen Ebene wie die 1972 erbaute Rieger-Orgel – auf der Empore gegenüber. Künstlerischer Leiter in Altach ist der gebürtiger Feldkircher Jürgen Natter, der die Reihe seinerzeit selbst ins Leben gerufen hatte.

Das umfangreiche, abwechslungsreiche Programm wurde gekrönt von der Uraufführung der Christushymne „Dich loben“, in der Fassung für Chor und Orgel. Komponiert von Thomas Thurnher, mit einem Text von Willibald Feinig und dirigiert vom Assistenten von Chorleiter Simma, dem Ungarn Gabor Kozma. Ein Auszug: „Wer dich lobt, der wagt viel, wer dich sieht, sieht das Leben, wer dir glaubt, der wird vergeben.“

Beim abschließenden gemütlichen Beisammensein bei Brot und Wein wurden dann, neben dem soeben verklungenen musikalischen Reigen, auch die nächsten Höhepunkte der Altacher Orgelsoireen diskutiert. Im Rahmen des Gedenkjahres bietet man eine Veranstaltungsreihe „Lehre im Lager“, mit Konzert und Buchvorstellung am 2. Dezember, einer Ausstellung im Foyer des Pfarrzentrums, abgerundet vom „Quartett vom Ende der Zeit“ am 13. Februar, welches 1940 im Kriegsgefangenenlager Görlitz entstanden ist. CEG

 

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