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Vom Schrotthaufen zum Schmuckstück

Dieser prachtvolle Lanz Eil-Bulldog war vor kurzem noch ein Rosthaufen
Dieser prachtvolle Lanz Eil-Bulldog war vor kurzem noch ein Rosthaufen ©A. J. Kopf
Das Oldtimermuseum in Hard beteiligt sich an der „Langen Nacht der Museen“ am Samstag, den 6. Oktober, ab 18 Uhr. Hier ist zu bewundern, wie drei Enthusiasten aus Schrotthaufen wahre technische Prunkstücke schaffen.
Oldtimer-Museum Am Römerstein in Hard

 

Der wie neu glänzende Ford T im Schauraum des Oldtimermuseums am Römerstein in Hard sieht aus wie neu. Das Auto ist aber bereits 1912 gebaut worden, also vor exakt 100 Jahren. Das Fahrzeug ist umgeben von tadellos restaurierten raren Motorrädern, deren Baujahr oft nicht weit von dem des Ford entfernt liegt. Etliche sind noch mit Karbidlampen bestückt. Gewaltig wirken die Land Bulldog und weitere Traktoren.

Ausfindig gemacht und gemeinsam auf Hochglanz gebracht werden sie von Alwin Lehner, Wilfried Stadelmann und Ralf Senoner. Alwin Lehner, inzwischen 80-jähriger Gründer der ALPLA-Werke, hat seine Leidenschaft für Oldtimer vor über sieben Jahren entdeckt. Und seither ist das Trio nicht auf der Suche nach Prachtstücken, sondern nach Wracks. Diese werden mit Unterstützung weiterer Fachleute wieder auf Vordermann gebracht.

Die Suche kann nach Ostösterreich führen, nach Belgien oder in die USA. Dorther kommt ein frischer Schrotthaufen, der „Adenauer-Mercedes“. Damit ließ sich der legendäre deutsche Kanzler gerne chauffieren. Und so wie damals wird das Auto in absehbarer Zeit wieder glänzen.

Rosthaufen vom Nachbarn

Bei anderen Stücken ist der Weg kürzer. Ein besonders beeindruckender Lanz Eil-Bulldog rostet gerade 100 m vom jetzigen Museum entfernt seit 25 Jahren vor sich hin. Der Vorbesitzer hatte das ausgeschlachtete Gefährt einst als Schrott erworben. Heute ist der Eil-Bulldog eines der Prachtstücke der Sammlung.

Natürlich dürfen auch etliche Jaguar nicht fehlen, ein hinreißender Rolls Royce und ein Mercedes Cabriolet, dem seine Pracht nicht anzusehen gewesen ist. Historische Traktoren aus der Schweiz und aus Österreich stehen da, ein Hanomag mit einer Beleuchtung wie eine alte Kutsche ebenso. Und auch den seltenen Lanz Knicklenker, den Alwin Lehner in seiner Sammlung lang schmerzlich vermisst hatte, ist inzwischen zu bewundern.

All das ist zu bewundern und zusätzlich ein Exemplar des Motorseglers „Samburo“, der in den 70ern des vergangenen Jahrhunderts von ALPLA in Hard gebaut worden war.

Von 18:00 Uhr bis 01:00 Uhr

Wer Technik liebt, wird den Termin am 6. Oktober von 18:00 Uhr bis 1:00 Uhr im Oldtimermuseum nicht versäumen. Für Verpflegung ist gesorgt. Eine Videopräsentation gibt Einblick in den Weg eines der Wracks zum prachtvollen Bulldog.

Mittelweiherburg und Galerie Z

In Hard beteiligen sich auch das Textildruckmuseum Mittelweiherburg sowie die Galerie Z (Landstraße, gegenüber Gasthof Löwen) an der Langen Nacht der Museen.

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