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Vom Landwirt zum Energiewirt

Lingenau - Scheinbar mühelos zerkleinert der Großhacker Baumstämme und Äste. Hanspeter Nußbaumer beschickt das gewaltige Gerät mit dem angebauten Kran.

In kürzester Zeit entsteht aus einem Riesenhaufen Restholz bestes Hackgut. “Holz ist ein umweltfreundlicher, CO2-neutraler, heimischer Brennstoff, der hilft den Treibhauseffekt zu vermindern”, ist Nußbaumer vom Heizen mit Biomasse überzeugt. Familie Nußbaumer bewirtschaftet seit Generationen einen landwirtschaftlichen Betrieb in Lingenau und eine Alpe in Sibratsgfäll.

Holznutzung war immer schon ein Nebenerwerb. Mit drei anderen Bregenzerwälder Landwirten entschloss sich Hanspeter Nußbaumer vor elf Jahren, einen gemeinsamen Hacker anzuschaffen. Gemeinsam wurde die Maschine finanziert. Das Geschäft entwickelte sich prächtig. Für seine innovative Idee wurde Hanspeter Nußbaumer mit dem Staatspreis in Gold ausgezeichnet.

Die steigende Nachfrage veranlasste den Jungunternehmer dazu, eine eigene Firma zu gründen. “Das erforderte reifliche Überlegungen, denn die Investitionen betrugen in etwa den Kaufpreis eines Einfamilienhauses.” Der 300-PS-Traktor und der Großhacker mit Kran bilden eine kompakte Kombination. So kann man in steilem Gebiet an abgelegenes Hackgut gelangen.

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