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Volksschule Nenzing: Bagger statt Turnunterricht

Der Turnsaal der Volksschule Nenzing wird in einer ersten Bauetappe saniert, zudem entstehen neue Sanitäranlagen, Lehrerbereich und Direktion.
Der Turnsaal der Volksschule Nenzing wird in einer ersten Bauetappe saniert, zudem entstehen neue Sanitäranlagen, Lehrerbereich und Direktion. ©Elke Kager Meyer
Die Volksschule Nenzing wurde in den Jahren 1931/32 erbaut. Was daran so besonders ist? Wesentliche Teile der Schule – wie etwa das Stiegenhaus oder die Klasseneinteilung - sind bis heute in dieser Form geblieben.

 

Veränderte pädagogische Ansprüche und ein anderes Nutzungsverhalten machten nun doch einen Umbau notwendig. Der Startschuss für die groß angelegte Sanierung der Schule, die in insgesamt drei Bauetappen umgesetzt wird, ist mit Beginn der Sommerferien erfolgt. „Die Turnhalle wird nun in einer ersten Bauetappe komplett ausgehöhlt und modernisiert, zudem entstehen neue WC-Anlagen, Umkleiden, ein Lift, ein neuer Lehrerbereich sowie die Direktion “, berichtet der projektverantwortliche Mitarbeiter des Nenzinger Bauamtes, Edwin Gaßner. Ziel sei, diese erste Bauetappe bis zu Schulbeginn fertigzustellen. Die Planung in Corona-Zeiten war herausfordernd, nennt Edwin Gassner beispielsweise den Kontakt zu den Planern der Schule – den Innsbrucker `ao-architekten´. Dieser war über längere Zeit nur per Mail und Telefon möglich.

Denkmalschutz

Das bestehende Gebäude steht unter Denkmalschutz, die Außenfassade in Richtung Kirche bleibt bestehen. Völlig neu wird nach Fertigstellung des Umbaus das Raumkonzept in der Schule: Eckpfeiler dabei sind unter anderem die Möglichkeiten zur Clusterbildung mit einem „Marktplatz“ für mehrere Klassen, möglichst viel Tageslicht in den Unterrichtsräumen, eine optimale Raumnutzung und optimale Möglichkeiten zur Nachmittagsbetreuung im geplanten Neubau im Innenhof der Schule. Im Bereich des Pausenhofs entsteht zudem eine Tiefgarage. Die Baukosten für die erste Bauetappe belaufen sich auf 1,32 Millionen Euro .

Neue Mittelschule

Einen Grundsatzbeschluss der Gemeindevertretung aus dem vergangenen Jahr gibt es auch für die Neue Mittelschule. Geplant wurde das neue Schulgebäude vom Nenzinger Büro „Achammer Architektur Ziviltechniker GmbH“ in enger Zusammenarbeit mit einer Steuerungsgruppe. Durch die Mindereinnahmen auf Grund der Corona-Pandemie ist die Sanierung eine zusätzliche finanzielle Herausforderung für die Marktgemeinde. „Es wird im Herbst eine der ersten Aufgaben der neu zusammen gesetzten Gemeindevertretung sein, die wirtschaftliche Situation neu zu bewerten und die zeitliche Abfolge der Projekte und der verschiedenen Bauetappen zu bestimmen“, so Bürgermeister Florian Kasseroler. 

 

 

 

 

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