Volksschüler als Förster

Nach getaner Arbeit waren die Beschlinger Volksschüler mit dem „Martinswald“ hoch zufrieden.
Nach getaner Arbeit waren die Beschlinger Volksschüler mit dem „Martinswald“ hoch zufrieden. ©Elke Kager Meyer
Die Kinder der Volksschule Beschling pflanzten im Augelände 400 Jungpflanzen
Volksschule Beschling

„Ich bin stolz auf die jungen Beschlinger und ihr Engagement. Es freut mcih, dass die Kinder eine Beziehung zur Natur und deren Entwicklung aufbauen. Toll, dass sie mit Kraft und Freude die Aufgabe unserer Gemeinschaft unterstützen.“ Großes Lob für die fleißigen Schüler und auch eine feine Jause gab es im Anschluss an eine Pflanzaktion in Nenzing-Beschling durch den Obmann der Agrargemeinschaft Beschling, Markus Lob. Doch der Reihe nach: Gemeinsam mit Schuldirektor Martin Pfefferkorn und Waldaufseher Franz Ruch setzten die Beschlinger Volksschüler auf dem geschlägerten Augelände an der Ill rund 400 Jungpflanzen – Eichen, Spitz- und Bergahorn, Feldahorn, Kirsch, Linde, Eberesche, Birke und Schwarzerle, zudem wurde der Waldrand mit verschiedenen Sträuchern ergänzt.

Aufforstung nach Eschensterben

„Die Aufforstung war erforderlich, da in diesem Auwald überwiegend Eschen standen, die vom Eschentriebsterben stark befallen waren“, erläutert Landes-Waldaufseher Franz Ruch. „Aus dem kranken Eschenwald soll ein neuer, ökologisch wertvoller Laufmischwald entstehen.“ Dass der Wald erst in rund hundert Jahren nutzbar sein wird, tut der Sache keinen Abbruch, vielmehr sollen die Kinder für Umweltfragen sensibilisiert werden. „Wir sollten uns immer die Bedeutung der Natur vor Augen halten. Sie ist unsere größte Lehrmeisterin. Sie lehrt uns, dass alles vergänglich ist“, so Direktor Martin Pfefferkorn. Übrigens: Da „ihr Lehrer“ heuer im Sommer in Pension geht, wurde das neu aufgeforstete Waldstück kurzerhand „Martinswald“ getauft. „Mir hat die Teamarbeit gut gefallen, weil wir so toll miteinander gearbeitet haben“, erzählt Sophia und Marie ergänzt: „Ich habe einen Kirschbaum nach meiner kleinen Schwester Anna benannt.“ Nathalie erzählt, dass ihr die Limo und die Würstchen, die die Agrar zur Verfügung gestellt hat, sehr gut geschmeckt haben und schließlich hoffen die Kids mit Sophie, dass alle Bäumchen gut wachsen und stark werden.

 

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