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Volkshochschule Götzis bleibt ein Erfolgsmodell

Die Geehrten des Abends mit Obmann Wolfgang Türtscher und Geschäftsführer Stefan Fischnaller
Die Geehrten des Abends mit Obmann Wolfgang Türtscher und Geschäftsführer Stefan Fischnaller ©Christof Egle
Umsatz knackt die Zwei Millionen Grenze
Jahreshauptversammlung VHS Götzis

Götzis. Höchst erfreuliche Zahlen präsentierte die Volkshochschule Götzis, allen voran Obmann Wolfgang Türtscher, bei der kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung am Götzner Garnmarkt. Zehn Prozent mehr Besucher bzw. ein Plus von zwölf Prozent an Veranstaltungen, oder anders ausgedrückt fast 10.000 Teilnehmer in knapp 750 verschiedenen Kursen. Die Schwerpunkte lagen dabei erneut eindeutig beim sogenannten zweiten Bildungsweg: Basisausbildung vor allem in Form von Sprachkursen, die Möglichkeit zum verspäteten Pflichtschulabschluss oder eine Berufsreifeprüfung. Für Geschäftsführer Stefan Fischnaller ist eines klar: „Der Trend zur Erwachsenenbildung verstärkt sich Jahr für Jahr.“ 1990 gegründet hat sich laut Fischnaller vor allem der Umzug in das neue Gebäude am Garnmarkt im Jahr 2013 positiv in den Zahlen bemerkbar gemacht, was sich auch auf den Umsatz niederschlägt, der die Zwei Millionen Euro Schallmauer knacken konnte. Offen gibt er zu, dass viele Sprachkurse Deutschförderungen für Asylwerber sind, geht aber auch hier in die Offensive und bekennt sich dazu Menschen, die im Land bleiben zu unterstützen und weiterzubilden, denn so Fischnaller ein Deutschkurs koste weniger als ein Monat Mindestsicherung. Mit der neuen Datenschutzverordnung, der Ausbau der Aktivitäten in Feldkirch und der anvisierten noch stärkeren Vermietung an externe Partner stehen dann auch die nächsten Herausforderungen an.

Neben den klassischen Fortbildungskursen bietet die Götzner Volkshochschule, als eine von 272 in Österreich bzw. fünf in Vorarlberg, aber noch ein zusätzlich breites Angebot. Sei es der Betrieb der Götzner Bibliothek mit mehr als 70.000 Entlehnungen pro Jahr, die Vorbereitungslehrgänge zur Polizeischule, die Jungjägerschule, das beliebte Sprachen Café und die „Inklusive VHS“, wo behinderte und nicht behinderte Menschen gemeinsam lernen. Besonders erfreulich auch die Quote der Eigenfinanzierung von mehr als 75 Prozent.

Ein Bekenntnis zur Volkshochschule gab es auch seitens der neuen Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink, die darin eine wichtige Säule in der Bildungslandschaft sieht, sowie durch den Götzner Vizebürgermeister Clemens Ender, der sich stolz über die Zusammenarbeit zeigte.

Mit Ingrid Schedler, Christof Dünser, Christoph Steininger, Werner Vögel und Thomas Heinzle wurden langjährige verdiente Mitarbeiter, Mitglieder und Kursleiter des Götzner Fortbildungszentrums mit verschiedenen Auszeichnungen geehrt. CEG

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