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Volksbank Vorarlberg zieht positive Bilanz für 2013

Nach hohen Wertberichtigungen aus 2012: Beteiligungslasten aus ÖVAG-Debakel großteils verschmerzt.
Nach hohen Wertberichtigungen aus 2012: Beteiligungslasten aus ÖVAG-Debakel großteils verschmerzt. ©VOL.AT/Themenbild
Rankweil. Nach einer umfangreichen Abschreibungsserie auf das Spitzeninstitut ÖVAG (Volksbanken AG) hat die Volksbank Vorarlberg mit der Bilanz 2013 die größten Lasten aus diesem Titel beseitigt. Trotz einer erneuten Abwertung auf den ÖVAG-Anteil von 4 Mio. Euro meldete der Vorarlberger Volksbank-Konzern für 2013 mehr Gewinn.

2012 hatte nicht nur der Staat bei der ÖVAG-Rettung Kapital verloren, auch die regionalen Volksbanken. Der Kapitalschnitt (Abschreibung) kostete die Vorarlberger anteilig mehr als 20 Mio. Euro. Laut Vorstandschef Gerhard Hamel ist damit 2012 das gesamte Kapital der ÖVAG-alt abgeschrieben worden.

Garantie als “Besserungsgeld” beansprucht

Stützend wirkte dabei der Volksbanken-Gemeinschaftsfonds. Für die Werthaltigkeit der (indirekten) Beteiligung gab es seit 2010 bereits eine Garantie von 20 Mio. Euro vom Gemeinschaftsfonds. Diese Garantie wurde im Juli 2012 als “Besserungsgeld” beansprucht und die ÖVAG-Beteiligung entsprechend abgewertet.

Unmittelbar nach dem Kapitalschnitt im Frühjahr 2012 schossen neben dem Staat auch die Volksbanken frisches Kapital in die ÖVAG ein. Einen Teil dieses frischen Kapitals hat die Volksbank Vorarlberg noch 2012 abgeschrieben (5 Mio. Euro), eine weitere Tranche von 4 Millionen nun in der Bilanz 2013.

“ÖVAG-Abschreibungen schmerzen”

In den Büchern der Volksbank Vorarlberg steht die ÖVAG nun noch mit etwa 3,5 Millionen Euro. “Die ÖVAG-Abschreibungen schmerzen, haben aber an der traditionell gut etablierten Stellung am Vorarlberger Markt nichts geändert”, sagte Hamel am Mittwoch zur Bilanzpräsentation. “Wir konzentrieren uns auf das operative Geschäft”, das Marktumfeld sieht er auch 2014 “herausfordernd”.

Das niedrige Zinsniveau spiegelte sich auch bei der Volksbank Vorarlberg Gruppe im Berichtsjahr 2013. So betrug der Zinsüberschuss vor Risikovorsorge 30,4 Mio. Euro, um 7,24 Prozent weniger als im Jahr davor.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg 2013 um 9,95 Prozent auf 3,70 Mio. Euro (2012: 3,37 Mio. Euro). Der Nettogewinn (Konzernperiodenergebnis) legte auf 2,94 Mio. Euro zu (2012: 2,17 Mio. Euro), teilte die Bank am Mittwoch mit.

Kundeneinlagen nahezu konstant

Die Kundeneinlagen – dazu zählen Spar-, Sicht – und Termineinlagen – blieben im Vergleich zum Vorjahr mit einem Plus von 8,9 Mio. Euro auf 1,38 Mrd. Euro nahezu konstant (2012: 1,37 Mrd. Euro). Das Einlagen- und Depotgeschäft soll 2014 auch ausgebaut werden, teilte die Bank mit. Besonderes Augenmerk werde dem Private Banking Bereich gewidmet. Die Forderungen an Kunden reduzierten sich 2013 leicht um 1,73 Prozent auf 1,81 Mrd. Euro. Daraus werde die rückläufige Kreditnachfrage ersichtlich, zu diesem Rückgang hätten aber auch Sondertilgungen beigetragen, hieß es weiter. Die Eigenmittelquote lag bei 12,1 Prozent, gesetzlich vorgeschrieben sind 8 Prozent.

Banken in Schweiz und FL “auf gutem Weg”

Die beiden Auslandstöchter der Volksbank Vorarlberg Gruppe in Liechtenstein und der Schweiz befänden sich nach einer strategischen Neuausrichtung “auf einem guten Weg”, betonte die Bank. In der Schweiz legt die Volksbank Vorarlberg den Schwerpunkt ihrer Aktivitäten auf den Ausbau des Hypothekar- und Vorsorgegeschäftes, in Liechtenstein habe vor allem der Bereich Private Banking zur Stärkung beigetragen.

Die Segmentberichterstattung der Bank zeigt für beide Töchter ein positiveres Ergebnis. Liechtenstein trägt mit einem Plus von 2,73 Mio. Euro (2012: minus 1,53 Mio. Euro) zum Konzernergebnis bei. Die Schweiz verzeichnete mit einem Minus von 317.000 Euro nach Steuern nach wie vor ein negatives Periodenergebnis. Dieses ist aber bereits deutlich niedriger als 2012 (minus 919.000 Euro).

19 Geschäftsstellen in Vorarlberg

Die Volksbank Vorarlberg Gruppe betreibt 19 Geschäftsstellen in Vorarlberg, die Zentrale befindet sich in Rankweil. In Österreich besitzt sie vier Töchter (Volksbank Vorarlberg Versicherungsmakler GmbH, Volksbank Vorarlberg Privat-Leasing GmbH, Volksbank Vorarlberg Anlagen-Leasing GmbH, Volksbank Vorarlberg Immobilien GmbH & Co OG). Insgesamt beschäftigte die Volksbank Vorarlberg Gruppe 2013 461 Mitarbeiter.

(APA)

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