Volksbank Liechtenstein bringt Sigma Kreditbank AG Vollbankenlizenz

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Mit dem Kauf der Liechtenstein-Tochter der Volksbank Vorarlberg, der am Montag offiziell wurde, erhält die Sigma Kreditbank AG (Triesen) eine Vollbankenlizenz in Liechtenstein. Sigma hatte bisher nur eine Teillizenz zur Vergabe von Krediten. Gegründet wurde die Bank vom österreichischen Milliardär Martin Schlaff, der laut "Vorarlberger Nachrichten" auch heute noch hinter der AG stehen soll.

Bregenz. Die Sigma Kreditbank wurde 2010 von Schlaff mit dem Ziel gegründet, “schufafreie” (ohne wirtschaftlichen Bonitätsnachweis, Anm.) Kleinkredite vor allem auf dem deutschen Markt zu vergeben. Erhältlich sind Kreditbeträge von 3.500, 5.000 und 7.500 Euro bei einem effektiven Jahreszinssatz von 11,11 bzw. 11,12 Prozent.

Bereits zuvor war Schlaff mit der Fidium Finanz AG mit einem ähnlichen Modell gescheitert. 2003 hatte die deutsche Bankenaufsicht BaFin dem Firmengeflecht Schlaffs den Handel mit Krediten in Deutschland aufgrund mangelnder Lizenzen untersagt. Mit der Vollbankenlizenz der Volksbank Liechtenstein ist der Sigma nun jedenfalls der Weg hin zu einer klassischen Privatbank im Fürstentum geebnet.

Der konkrete Kaufpreis sei noch von diversen Bestimmungen abhängig, teilte die Volksbank Vorarlberg am Montag mit. Diese würden bis zum Closing Ende Dezember 2018 noch vom Käufer überprüft. Der Vollzug des Verkaufs steht auch noch unter dem Vorbehalt, dass die Behörden Grünes Licht geben.

(APA)

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