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Volksabstimmung über eine Sanierung des alten Lochauer Gemeindeamtes

Das in die Jahre gekommene Lochauer Gemeindeamt soll durch ein nachhaltiges und funktionelles „Gemeinschaftshaus der Zukunft“ mit großem Mehrwert auch für künftige Generationen ersetzt werden.
Das in die Jahre gekommene Lochauer Gemeindeamt soll durch ein nachhaltiges und funktionelles „Gemeinschaftshaus der Zukunft“ mit großem Mehrwert auch für künftige Generationen ersetzt werden. ©Schallert
Lochau. „Soll unser bestehendes Lochauer Gemeindeamt entsprechend den heutigen Erfordernissen saniert werden?“, so lautet die Frage bei der Volksabstimmung Ende November über die Zukunft des Gemeindeamtes in Lochau. Dies wurde von der Gemeindevertretung einstimmig beschlossen.
Informationen über die "Volksabstimmung" über eine Sanierung des alten Lochauer Gemeindeamtes

 

Nach einem konstruktiven Gespräch mit den Klubobleuten der einzelnen Fraktionen haben alle Gemeindevertreter dem Antrag der „Grünen“ zugestimmt, die Lochauer Bürger zu fragen, ob das alte Gemeindeamt saniert oder durch ein neues „Gemeinschaftshaus“ mit Gemeindeverwaltung, Bankfiliale, Polizeistützpunkt und Arztpraxis ersetzt wird. „Auch um das ganze Verfahren so kurz und sachlich zu halten und Kosten zu sparen, aber auch damit man nach der Entscheidung für ein Gemeinschaftshaus hoffentlich ohne parteipolitische Zwischenrufe und Verzögerungen weitermachen kann“, deponierte Bürgermeister Michael Simma bei der öffentlichen Sitzung, wurde doch das Neubauprojekt am 15. Juli 2015 schon beschlossen.

ÖVP für den Neubau eines Gemeinschaftshauses

Ein klares „NEIN“ zur Sanierung des alten und abgewohnten Gemeindeamtes kommt da von der Liste „Das TEAM für LOCHAU – Volkspartei und Parteifreie“. Zudem sind hier die Kosten gar nicht abschätzbar, wenn es gilt, ein über 75 Jahre altes Gebäude vom Keller bis zum Dachboden, innen und außen, wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Und ohne entsprechenden Zubau im Hinblick auf eine effiziente, bürgerfreundliche und vor allen behindertengerechte Verwaltung wird man auch nicht auskommen. Derzeit stehen hiefür rund 1,7 Millionen Euro im Raum.

GRÜNE wollen mit Volksabstimmung das Gemeindeamt retten

Mit der Volksabstimmung wollen die „Grünen“ um Karoline Apollonio und Frank Matt als Initiatoren dieser Abstimmung nun versuchen, das bestehende Gemeindeamt zu retten. Sie lehnen den Bau des projektierten „Gemeinschaftshauses“ als unrentables Immobilienprojekt rigoros ab. Nach ihren Berechnungen würde der Neubau acht Millionen Euro kosten und das Budget der Gemeinde über Jahre hinaus belasten.

Mieterlöse werden das neue Gemeinschaftshaus finanzieren 

„Netto-netto gerechnet kostet das neue Gemeinschaftshaus der Gemeinde durch die entsprechenden Mieterlöse unter dem Strich keinen Cent, brächte aber einen ungeheuren Mehrwert in Bezug auf die Schaffung nachhaltiger langfristiger Vermögenswerte für die künftige Generation“, kontert Wolfgang Alge vom „Das TEAM für LOCHAU“. Von den Architekten liegt bereits eine detaillierte Kostenschätzung von rund 5,9 Millionen Euro netto vor.

Gemeinde baut kein neues Gemeindeamt, sondern ein „Gemeinschaftshaus“

Denn die Gemeinde baut hier nicht nur ein neues Gemeindeamt, sie baut zusammen mit souveränen Partnern, mit der praktischen Ärztin Dr. Sylvia Stuckenberg, mit der Polizei Lochau und der Sparkassen-Bankfiliale, die übrigens alle nach neuen Räumlichkeiten suchen, als „Mieter“ ein funktionelles „Gemeinschaftshaus“ samt neuem Dorfplatz und einer Tiefgarage im Zentrum.

Mit diesem Projekt sichert man damit für die Bevölkerung auch in Zukunft eine gute ärztliche Nahversorgung. Zudem bleibt der Polizeistützpunkt und damit auch die notwendige öffentliche Sicherheit hier in Lochau, und die Bank und die Gemeindeverwaltung sorgen für eine Belebung des Ortszentrums. Nur mit einem „NEIN“ zur Sanierung des alten Gemeindeamtes kann man dieses Projekt auch umsetzen.

„Wir haben uns mit großem Verantwortungsbewusstsein in mehreren internen Informationsrunden in den Gemeindegremien sowie öffentlichen Präsentationen für die interessierten Bürger mit dem Neubauprojekt auseinandergesetzt und wollen mit diesem Gemeinschaftshauses zusammen mit unseren Partnern die große Chance für Lochau nützen“, unterstreicht Bürgermeister Michael Simma die Entscheidung zum Bau des neuen „Gemeinschaftshauses“. Und zu einen Ort mit über 6.000 Einwohnern gehören auch entsprechende öffentliche Institutionen.

 

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