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VOL.AT berichtet live von der Nationalratswahl 2013

Im Landhaus in Bregenz werden die ertsen Hochrechnungen genau studiert.
Im Landhaus in Bregenz werden die ertsen Hochrechnungen genau studiert. ©VOL.AT/Philipp Steurer
Erste Zahlen zum Wahlergebnis liegen seit 17 Uhr vor. VOL.AT tickert am Wahlsonntag alles Wissenswerte rund um die Nationalratswahl 2013 live.
Der Ticker zur Nationalratswahl
Livestream aus dem Landhaus

Im VOL.AT-Datencenter gibt es alle zahlen zur Nationalratswahl.

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Ab 16.50 Uhr wird VOL.AT am Sonntag aus dem Vorarlberger Landhaus berichten. Man darf sich auf Interviews mit den Vertretern der verschiedenen Parteien freuen. Des Weiteren werden die VOL.AT-Video-Reporter erste Stimmen zum Ergebnis bzw. Bundestrend von Vorarlberger Spitzenpolitikern für Sie einfangen. Die Videos aus dem Landhaus stehen so schnell wie möglich im Liveticker bereit.

VOL.AT tickert die Wahl

Liveticker von der Nationalratswahl 2013

Mit diesem vorläufigen Endergebnis der Nationalratswahl 2013 beenden wir unseren Liveticker vom Wahlsonntag.
Vielen Dank fürs Mitlesen im Namen des gesamten VOL.AT-Teams.

SPÖ und ÖVP haben bei der Nationalratswahl vom Sonntag trotz neuerlicher Verluste sowohl die Stimmen- wie auch die Mandatsmehrheit verteidigt. Laut vorläufigem amtlichen Endergebnis (ohne Briefwahlstimmen und wahlkreisfremden Wahlkarten) kam die SPÖ mit 27,1 Prozent auf Platz eins vor der ÖVP, die 23,8 Prozent erreichte. Dahinter folgten FPÖ und Grüne, die beide Zuwächse verbuchten. NEOS wie auch das Team Stronach schafften den Parlaments-Einzug, das BZÖ hingegen ist gescheitert.

Die SPÖ fuhr ein Minus von 2,2 Prozentpunkten gegenüber der letzten Wahl ein (Ergebnis 2008: 29,26 Prozent). Das bedeutet nach 2008 - wie auch für die ÖVP - erneut einen historischen Tiefststand.

Die ÖVP verlor 2,2 Prozentpunkte gegenüber 2008, als die Volkspartei noch 25,98 Prozent erreichte. Gemeinsam kommen Rot und Schwarz auf mehr als 50 Prozent der Stimmen.

Klare Zuwächse verbuchte die FPÖ. 21,4 Prozent der Stimmen sowie ein Plus von 3,9 Prozent bedeuteten Platz drei.

Die Grünen verzeichneten zwar nur geringfügige Zugewinne von einem Prozentpunkt (2008: 10,43), dennoch konnte die Partei mit einem Ergebnis von 11,5 Prozent ihr bisher bestes Resultat bei Nationalratswahlen einfahren.

Das Team Stronach zieht mit 5,8 Prozent in den Nationalrat ein. Auch die vor einem Jahr gegründete Liste NEOS schaffte mit 4,8 Prozent klar den Sprung über die Vier-Prozent-Hürde.

Gescheitert ist hingegen das BZÖ. Ein Ergebnis von 3,6 Prozent bedeutet ein Minus von 7,1 Prozentpunkten und das Aus im Nationalrat (Ergebnis 2008: 10,7).

Die Wahlbeteiligung lag laut den Zahlen des Innenministeriums bei 65,91 Prozent, allerdings ohne Wahlkarten und Briefwählern. 2008 waren inklusive dieser Stimmen 78,81 Prozent der Wahlberechtigten zu den Urnen geschritten.

Im vorläufigen Endergebnis noch nicht enthalten sind die wahlkreisfremden Wahlkarten sowie die Briefwahlstimmen. Erstere werden am Montag ausgezählt, die Briefwahlstimmen am Donnerstag nach der Wahl. Beide können das Ergebnis noch geringfügig beeinflussen.


Laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis der Nationalratswahl vom Sonntag haben SPÖ und ÖVP künftig gemeinsam eine Mandatsmehrheit von 99 Abgeordneten im 183 Sitze starken Parlament. Die SPÖ hält demnach künftig bei 53 Mandaten (ein Minus von vier Sitzen gegenüber 2008), die ÖVP bei 46. Die Volkspartei entsendet damit fünf Abgeordnete weniger als bisher.

Die FPÖ kommt laut vorläufigem Endergebnis auf 42 Sitze - gegenüber 2008 ein Plus von acht Sitzen. In der Steiermark wurden die Blauen stärkste Partei.

Auch der Grüne Parlamentsklub wird größer - künftig wird dieser 22 Sitze stark sein (bisher 20).

Das Team Stronach entsendet laut vorläufigem Endergebnis elf Mandatare ins Hohe Haus. Und die Liste NEOS wird neun Abgeordnete zählen.

Im vorläufigen Endergebnis noch nicht enthalten sind die wahlkreisfremden Wahlkarten sowie die Briefwahlstimmen. Erstere werden am Montag ausgezählt, die Briefwahlstimmen am Donnerstag nach der Wahl. Beide können das Ergebnis noch geringfügig beeinflussen. Bei den Mandaten werden laut Briefwahlprognosen von SORA/ORF und ARGE Wahlen auch noch Mandate zwischen den Parteien wandern.


Die beiden Neuen im Parlament. Frank Stronach schafft mit seinem Team Stronach ebenso den Einzug ins Parlament wie Matthias Strolz mit den NEOS.

ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf präferiert offenbar eine weitere Zusammenarbeit mit der SPÖ: "Eine Zweierkoalition ist im Prinzip immer das Idealere, alles andere machts noch schwieriger." Das Wahlergebnis sei aber sowohl für SPÖ als auch ÖVP "kein Auftrag, so weiter zu machen wie bisher". Stil und Inhalt müssten sich ändern, sagte Kopf Sonntagabend gegenüber der APA im Parlament.

Wiens Bürgermeister und SPÖ-Chef Michael Häupl ist mit den Verlusten der Bundespartei wie auch der Landesorganisation nicht zufrieden. "Das ist kein Ergebnis, das mich rasend freudig stimmt. Ein Minus ist natürlich nicht gut, gar keine Frage", sagte er im Gespräch mit der APA am Sonntag.

Positiv hob Häupl hervorhob, dass die SPÖ jedoch Platz eins erreicht und damit den Kanzleranspruch habe: "Das ist schon mal was."


Bundespräsident Heinz Fischer hat am Wahlabend seinen Wunsch nach einer Neuauflage der Großen Koalition bekräftigt. "Ich halte Spitzenpolitiker für lernfähig", sagte er im ORF-Fernsehen. Und er hoffe auch, dass sich "die Rahmenbedingungen vielleicht verändern und hoffentlich vielleicht verbessern könnten".

Lange Gesichter am Wahlabend gab es in Vorarlberg vor allem bei der Volkspartei. Das starke Abschneiden der NEOS, selbst in den sonst tiefschwarzen Kleingemeinden in den Talschaften, und die Zugewinne der Freiheitlichen gaben der ÖVP zu denken. Dazu kam, dass die SPÖ in der Landeshauptstadt Bregenz stimmenstärkste Partei wurde - die ÖVP kam hinter der FPÖ nur mehr auf Platz drei.

Zulegen oder ihr Ergebnis von 2008 halten konnte die ÖVP nur in fünf der 96 Gemeinden, überall sonst waren die Verluste teilweise herb: In 17 Gemeinden büßte die Volkspartei über zehn Prozentpunkte ein.

In der Steiermark hat die FPÖ bei der Nationalratswahl erstmals Platz 1 erreicht, auch in Graz, der überproportionale Erfolg geht vor allem zulasten der SPÖ-ÖVP-"Reformpartner". Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ) und Vize Hermann Schützenhöfer (ÖVP) halten dennoch an den Reformen fest - es handelte sich um eine Bundeswahl, wenngleich man die Ergebnisse genau analysieren wolle.

Die Parteichefs der nach der Wahl 2013 im Nationalrat vertretenen Parteien, aufgereit nach der Anzahl der von ihnen geholten Stimmen absteigend von links nach rechts.

ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf zeigte sich in seiner ersten Reaktion über das Wahlergebnis enttäuscht. Das Resultat stimme ihn "sehr nachdenklich", so Kopf im Interview mit dem ORF Vorarlberg vor der Abreise nach Wien. Die Regierungsparteien ÖVP und SPÖ hätten gemeinsam rund fünf Prozent verloren. Als Mitglied des Spitzenteams habe er dabei einen Teil der Verantwortung mitzutragen. "Faktum ist, dass wir so - unverändert - nicht weitermachen können", sagte Kopf.

BZÖ-Obmann Josef Bucher hat am frühen Sonntagabend die Niederlage des BZÖ eingestanden, "es hat leider nicht gereicht oder zumindest wird es äußerst knapp und schwierig", sagte er als er in der BZÖ-Zentrale eintraf.

"Ich übernehme die volle Verantwortung für das Ergebnis. Es tut mir persönlich leid, dass wir nicht mehr Prozente erreicht haben", sagte er. Er schließe einen Rücktritt nicht aus, eine Entscheidung wolle er aber zuerst seinem engsten Umfeld mitteilen.


NEOS-Chef Matthias Strolz bejubelt den Sprung seiner Partei ins Parlament.

Werner Faymann kann als Sieger der Nationalratswahl 2013 wieder den Kanzleranspruch stellen.

NEOS: Bei den NEOS weist die Hajek-Befragung die Themen und das Programm der Partei (22 Prozent) als wichtigstes Wahlmotiv aus. 21 Prozent der NEOS-Wähler waren außerdem der Meinung, dass sie so frischen Wind in die politische Landschaft bringen würden und dass die Partei eine Chance verdient habe. Wichtig war aber auch das im letzten Moment verkündete Antreten von Hans-Peter Haselsteiner als "Ministerkandidat" der Neos - er war für 19 Prozent ausschlaggebend. Auch die NEOS wurden von SORA nicht ausgewiesen.

STRONACH: Das Team Stronach wurde laut der Hajek-Umfrage vorwiegend gewählt, um "frischen Wind" in die politische Landschaft zu bringen (45 Prozent) sowie wegen ihres Spitzenkandidaten und seiner "Wirtschaftskompetenz". SORA hat die Wahlmotive für das Team Stronach wegen der geringen Gruppengröße nicht getrennt ausgewiesen.

GRÜNE: Bei den Grünen war das wichtigste Wahlmotiv nicht das Leitthema Korruption (es folgt bei Hajek mit 34 Prozent auf Rang zwei) sondern der Umweltschutz (38 Prozent). Bei SORA steht zwar die "Kontrolle von Missständen" mit 84 Prozent Zustimmung auf Platz eins der Wahlmotive (gefolgt von der Spitzenkandidatin mit 77 Prozent), aber auch hier glauben 94 Prozent der Grün-Wähler, dass ihre Partei die "besten Konzepte" beim Umweltschutz habe.

FPÖ: Die FPÖ wurde laut der Hajek-Umfrage von 39 Prozent ihrer Wähler dafür gewählt, dass sie eine "Partei für die Österreicher" sei. Auch das Protest-Motiv war mit 22 Prozent stark ausgeprägt. Dies lässt sich auch aus der SORA-Umfrage ablesen: Dort gaben die FP-Wähler gut doppelt so häufig wie jene der Koalitionsparteien an, mit der Reaktion Österreichs und der EU auf die Krise unzufrieden zu sein. Wichtigste Wahlmotive der FPÖ waren bei SORA ihr Spitzenkandidat und allgemein "das beste Programm".

ÖVP: Wichtigstes Wahlmotiv für die ÖVP war laut der Hajek-Umfrage Tradition: 29 Prozent gaben an, Stammwähler zu sein, dahinter folgten Programm und Themen sowie die "Wirtschaftskompetenz" der Partei. Bei SORA fanden 76 Prozent der ÖVP-Wähler, dass ihre Partei die besten Konzepte zum Thema Wirtschaft habe. Dahinter folgten mit einigem Abstand Bildung/Schule sowie Arbeitsplätze.

SPÖ: Für die Unterstützer der SPÖ war die Sozialkompetenz der Partei ein besonders wichtiges Wahlmotiv. Bei der Hajek-Umfrage findet sich "Soziales und Gerechtigkeit" mit 35 Prozent gleich an erster Stelle vor dem Parteiprogramm. 26 Prozent der roten Wähler gaben an, Stammwähler zu sein. Auch bei SORA meinten je über 70 Prozent, dass die Partei die "besten Konzepte" zu den Themen Arbeit, Pensionen und Wohnen/Miete habe. Je über drei Viertel nannten aber auch den Spitzenkandidaten und die bisherige Regierungsarbeit als Wahlmotive.

Zwei Meinungsforschungsinstitute haben im Vorfeld der Wahl erhoben, warum die Österreicherinnen und Österreicher für die unterschiedlichen Parteien gestimmt haben. So konnte die SPÖ erwartungsgemäß mit sozialen Themen punkten, die ÖVP mit "Wirtschaftskompetenz", die FPÖ bei Protestwählern und die Grünen mit der "Kontrolle von Missständen".

HC Strache darf sich über einen deutlichen Stimmenzuwachs für seine FPÖ freuen.

Die beiden verlustreichen Sieger der Nationalratswahl 2013. SPÖ bleibt vor ÖVP, beide verlieren deutlich an Stimmen.

Die aktualisierten Hochrechnungen von ARGE Wahlen und SORA/ORF von 19.25 Uhr weisen für SPÖ und ÖVP - trotz neuerlicher Verluste - sowohl eine Stimmen- wie auch Mandatsmehrheit aus. Die SPÖ kommt demnach mit 26,6 Prozent auf Platz eins vor der ÖVP, die 24,1 Prozent erreicht. Zuwächse gab es für FPÖ und Grüne. NEOS sowie Team Stronach schafften den Parlaments-Einzug, das BZÖ scheiterte hingegen.

Sowohl ARGE Wahlen (Auszählungsgrad 87 Prozent) wie auch SORA (92,5 Prozent der Stimmen ausgezählt) weisen die SPÖ (inklusive Briefwahlstimmen-Schätzung) mit 26,6 Prozent aus - ein Minus von 2,7 Prozentpunkten gegenüber 2008 (Ergebnis: 29,26 Prozent).

Genauso wie für die SPÖ bedeutet auch das ÖVP-Ergebnis einen neuerlichen historischen Tiefststand. Die Volkspartei erreicht demnach 24,1 Prozent (ARGE) bzw. 24 Prozent der Stimmen - um rund zwei Prozentpunkte weniger als zuletzt (2008: 25,98). Gemeinsam kommen Rot und Schwarz damit auf mehr als 50 Prozent der Stimmen.

Die FPÖ legt deutlich zu. Ein Plus von 3,2 Prozent bedeutet 20,7 Prozent der Stimmen.

Trotz geringfügiger Zugewinne von nur 1,9 bzw. 1,7 Prozentpunkten (2008: 10,43) können die Grünen mit einem Ergebnis von 12,3 Prozent (ARGE) bzw. 12,1 (SORA) ihr bisher bestes Resultat bei Nationalratswahlen einfahren.

Das Team Stronach zieht demnach klar in den Nationalrat ein - mit 5,7 (ARGE) bzw. 5,8 Prozent (SORA).

Geschafft hat es auch die vor einem Jahr gegründete Liste NEOS, die auf 5,1 Prozent (ARGE) bzw. 5,2 Prozent (SORA) kommt.

An der Vier-Prozent-Hürde gescheitert ist mit einem Ergebnis von 3,5 Prozent (ARGE) bzw. 3,6 Prozent (SORA) und einem Minus von gut sieben Prozentpunkten das BZÖ. Damit werden die Orangen künftig nicht mehr im Parlament vertreten sein (Ergebnis 2008: 10,7).

In Mandaten ergibt das für SPÖ und ÖVP eine Mehrheit von 99 Abgeordneten im 183 Sitze starken Parlament. Die SPÖ hält demnach künftig bei 52 Mandaten (ein Minus von fünf Sitzen), die ÖVP bei 47. Die Volkspartei entsendet damit vier Abgeordnete weniger als bisher.

Die FPÖ gewinnt laut Hochrechnungen sechs Sitze, der freiheitliche Klub ist damit 40 Abgeordnete stark. In der Steiermark wurden die Blauen stärkate Partei. Auch der Grüne Parlamentsklub wird größer - künftig wird dieser entweder 23 (laut SORA) oder 24 (ARGE) Sitze stark sein.

Das Team Stronach entsendet laut Hochrechnungen elf Mandatare ins Hohe Haus. Und die pinke Liste NEOS wird entweder neun (ARGE) oder zehn (SORA) Abgeordnete stark sein.

Die Wahlbeteiligung ist erneut gesunken - laut SORA auf 74,1 Prozent (2008: 78,8 Prozent).


Frank Stronach nach dem realisierten Einzug seiner Partei in den Nationalrat umringt von Journalisten.

Grünen.Chefin Eva Glawischnig zeigt sich über das gute Wahlergebnis für ihre Partei zufrieden.

Die Nationalratswähler haben den Regierungsverhandlern nicht viel Spielraum gelassen. Die einzigen beiden realistischen Varianten mit der nötigen Mehrheit der 183 Abgeordneten sind die Fortsetzung der SP-VP-Koalition oder die Dreier-Variante Schwarz-Blau-Stronach. Für die Grünen oder die NEOS gibt es nur eine recht theoretische Möglichkeit, in die Regierung zu kommen: Wenn SPÖ und ÖVP trotz Mehrheit eine Dreierkoalition bilden.

"Zutiefst beeindruckt" vom Vertrauen, dass die Wähler den NEOS zugesprochen haben, zeigte sich die Chefin des Liberalen Forums (LIF), Angelika Mlinar, in einer ersten Stellungnahme gegenüber der APA. "Wir nehmen das Ergebnis mit Dankbarkeit und in Demut an." Was der Wahlerfolg der neuen Partei für das Wahlbündnis bedeute, wollte Mlinar noch nicht endgültig kommentieren. Allerdings ist eine weitere Fusion "durchaus denkbar".

Eine neue Hochrechnung der ARGE Wahlen von 18.25 Uhr (Auszählungsgrad: 65 Prozent), die bereits erste Sprengelergebnisse aus Wien sowie eine Briefwahlstimmen-Schätzung beinhaltet, ergibt nur geringfügige Verschiebungen. Fix ist nun, dass SPÖ und ÖVP - trotz Verlusten - nicht nur in Mandaten, sondern auch in Stimmprozenten die absolute Mehrheit verteidigen können. Die NEOS schaffen den Einzug, auch das Team Stronach wird ins Parlament gewählt. Gescheitert ist das BZÖ.

Demnach kommt die SPÖ mit 26,6 Prozent auf Platz Eins. Das bedeutet ein Minus von 2,7 Prozentpunkten gegenüber 2008 (Ergebnis: 29,26 Prozent) und einen neuerlichen historischen Tiefststand. Künftig werden die Sozialdemokraten mit 52 Sitzen im Parlament vertreten sein, fünf weniger als bisher.

Die ÖVP erreicht demnach 24,1 Prozent der Stimmen - um 1,9 Prozentpunkte weniger als zuletzt (2008: 25,98). Damit wird die Volkspartei 47 Abgeordnete ins Hohe Haus entsenden, um vier Mandatare weniger als 2008. Gemeinsam kommen Rot und Schwarz damit auf mehr als 50 Prozent der Stimmen.

Die FPÖ legt deutlich zu. Ein Plus von 3,2 Prozent bedeutet 20,7 Prozent der Stimmen und damit 40 Mandate. Die Freiheitlichen gewinnen gegenüber 2008 sechs Sitze dazu.

Geringfügig zulegen können demnach die Grünen, die auf 12,3 Prozent kommen - ein Plus von 1,9 Prozentpunkten (2008: 10,43). Der Grüne Klub wird damit künftig 24 statt der bisher 20 Sitze stark sein.

Den Einzug klar geschafft hat das erstmals angetretene Team Stronach mit einem Ergebnis von 5,7 Prozent, was elf Sitze für die neue Partei bedeutet.

Neu im Parlament ist die erst vor einem Jahr gegründete Liste NEOS, die auf 5,1 Prozent kommt. Die pinkfarbene Partei wird mit neun Mandaten im Hohen Haus vertreten sein.

An der Vier-Prozent-Hürde gescheitert ist mit einem Ergebnis von 3,5 Prozent und einem Minus von 7,3 Prozentpunkten das BZÖ. Damit werden die Orangen künftig nicht mehr im Parlament vertreten sein (Ergebnis 2008: 10,7).


Landeshauptmann Markus Wallner sieht die Arbeit der großen Koalition abgestraft.

Christoph Hagen, Vorarlberger Spitzenkandidat des Team Stronach, in einer ersten Reaktion nach der Nationalratswahl 2013.

Eine aktualisierte Hochrechnung der ARGE Wahlen von 17.55 Uhr (Auszählungsgrad: 62 Prozent), in der bereits Daten erster größerer Städte eingeflossen sind, ergibt kaum Veränderungen gegenüber den bisherigen Zahlen. SPÖ und ÖVP behalten trotz historischen Tiefstständen ihre Mandatsmehrheit. Die NEOS schaffen den Einzug in den Nationalrat, auch das Team Stronach überwindet die Vier-Prozent-Hürde. Gescheitert ist hingegen das BZÖ.

"Wir haben ein leichtes Plus erreicht, aber es ist nicht jenes Ergebnis, das wir uns erhofft hatten", so Grünen-Spitzenkandidat Harald Walser.

Der Vorarlberger Spitzenkandidat der Grünen, Harald Walser, im VOL.AT Interview zum Ausgang der NR Wahl 2013.

"Wir sind die einzige der etablierten Parteien, die zugewinnen konnten", freute sich FPÖ-Landesobmann Dieter Egger. "Es war eine spannende, aber schwierige Wahl", so Egge.

Vorarlbergs SPÖ-Chef Michael Ritsch freute sich vor allem über die Nummer Eins-Platzierung seiner Partei in der Landeshauptstadt Bregenz, wo die ÖVP noch hinter der FPÖ nur mehr auf Platz drei liegt.

Das Vorarlberg-Ergebnis - ein Minus von über fünf Prozentpunkten - war für Wallner "alles andere als erfreulich", auch in Hinblick auf die Landtagswahl nächstes Jahr.

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) sah in seiner ersten Einschätzung zum Ergebnis der Nationalratswahl eine "sehr ernst zu nehmende Situation" für die Volkspartei und einen "Warnschuss" für die Vorarlberger Landtagswahl 2014. In vielen Teilen Österreichs hätten die Wähler "eindeutig gegen eine Große Koalition gestimmt". Die Ergebnisse zeigten, dass der "Unmut und Ärger ein sehr großer ist", was sich in Vorarlberg im Erstarken einer neuen Bewegung niedergeschlagen habe, so Wallner.

FPÖ-Spitzenkandidat Heinz-Christian Strache freut sich über den "unglaublich großen Schritt vorwärts" für seine Partei bei der Nationalratswahl. Dass die Freiheitlichen vorerst nicht das erhoffte "blaue Wunder" erlebt und die ÖVP überholt haben, stört ihn nicht.

Michael Ritsch zum Ergebnis der Nationalratswahl 2013.

Der Vorarlberger Neos-Chef Gerald Loacker jubiliert angesichts seines Überraschungserfolgs im Ländle.

Vorarlbergs FPÖ-Klubobmann Dieter Egger freut sich über das Ergebnis der Nationalratswahl 2013.

Der Vorarlberger BZÖ-Kandidat Manfred Dorn in einem ersten Statement zur Nationalratswahl 2013.

Die 17-Uhr-Hochrechnung als Grafik:

In Mandaten bedeutet die Hochrechnung von SORA/ORF, dass SPÖ und ÖVP mit insgesamt 97 Sitzen auch weiterhin die Mehrheit der Abgeordneten im 183 Plätze starken Nationalrat stellen werden. Die SPÖ kommt demnach künftig auf 51 Sitze, was gegenüber 2008 einen Verlust von sechs Mandaten bedeutet. Die ÖVP hat künftig 46 Sitze (-5).

Wien. Die FPÖ gewinnt sechs Mandate dazu und hat laut SORA künftig 44 Sitze. Die Grünen sind mit 22 Mandaten (+2) vertreten.

Team Stronach und Neos ziehen mit elf bzw. neun Abgeordneten in den Nationalrat ein. Das BZÖ ist an der Vier-Prozent-Hürde gescheitert und entsendet keinen Abgeordneten mehr ins Parlament.


SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos bezeichnete das Wahlergebnis als "Auftrag der Wählerinnen und Wähler, dass die SPÖ die Regierung bilden und der nächste Bundeskanzler wieder Werner Faymann heißen soll".

Staatssekretär Josef Ostermayer von der ÖVP hat sich mit dem Ergebnis der SPÖ bei der Nationalratswahl zufrieden gezeigt. "Das Ziel ist erreicht", sagte Ostermayer der APA in der Parteizentrale in der Wiener Löwelstraße. Der Staatssekretär kündigte an, die Koalition mit der ÖVP fortsetzen zu wollen.

Die Zahlen aus Gesamt-Vorarlberg:

WBE 268.723 +6.014 262.709
-----------------------------------------------------------
ABG 154.430 -33.196 187.626
BET 57,47% -13,95% 71,42%
-----------------------------------------------------------
GÜL 152.679 -32.431 185.110
98,87% +0,21% 98,66%

=================================
SPÖ 20.561 -5.591 1 26.152 1
13,47% -0,66% +0 14,13%
-----------------------------------------------------------
ÖVP 39.841 -18.180 2 58.021 2
26,09% -5,25% +0 31,34%
-----------------------------------------------------------
FPÖ 32.318 +2.497 1 29.821 1
21,17% +5,06% +0 16,11%
-----------------------------------------------------------
BZÖ 3.802 -19.809 0 23.611 1
2,49% -10,27% -1 12,76%
-----------------------------------------------------------
GRÜNE 24.049 -7.744 1 31.793 1
15,75% -1,43% +0 17,18%
-----------------------------------------------------------
FRANK 8.302 0 n.k.
5,44%
-----------------------------------------------------------
NEOS 20.083 1 n.k.
13,15%
-----------------------------------------------------------
KPÖ 726 -275 0 1.001 0
0,48% -0,06% +0 0,54%
-----------------------------------------------------------
PIRAT 1.204 0 n.k.
0,79%
-----------------------------------------------------------
CPÖ 948 -1.806 0 2.754 0
0,62% -0,87% +0 1,49%
-----------------------------------------------------------
M 417 0 n.k.
0,27%
-----------------------------------------------------------
EUAUS 428 0 n.k.
0,28%
-----------------------------------------------------------
LIF n.k. 4.860 0
2,63%
-----------------------------------------------------------
FRITZ n.k. 6.357 0
3,43%
-----------------------------------------------------------
RETTÖ n.k. 740 0
0,40%
-----------------------------------------------------------

Auch laut einer Hochrechnung der von SORA/ORF von 17.00 Uhr (Auszählungsgrad: 37,1 Prozent) hat Österreichs Nationalrat eine neue Partei. Die NEOS schaffen demnach mit 4,7 Prozent auf Anhieb den Einzug. Die SPÖ hat mit 26,4 Prozent trotz Verlusten Platz Eins verteidigt. Die ÖVP kommt demnach mit 23,8 Prozent auf Platz zwei vor der FPÖ, die mit 22,4 Prozent ausgewiesen wird. SPÖ und ÖVP halten demnach ihre gemeinsame Mandatsmehrheit.

Wien. Auch das Team Stronach schafft mit sechs Prozent den Sprung ins Hohe Haus, das BZÖ scheitert an der Vier-Prozent-Hürde (3,7 Prozent).

Gewinne verzeichnen demnach auch die Grünen, sie kommen laut SORA auf 11,2 Prozent.

Die Wahlbeteiligung dürfte laut dieser Hochrechnung weiter sinken und bei 66 Prozent liegen (ohne Wahlkarten).


NEOS überraschen - SPÖ und ÖVP verlieren - FPÖ gewinnt stark dazu:

Gebannte Blicke auf die Video-Wall im Landhaus:

Laut einer aktualisierten Hochrechnung der ARGE Wahlen von 16.45 Uhr (Auszählungsgrad: 35 Prozent, ohne Briefwahlkarten) dürften SPÖ und ÖVP bei der Nationalratswahl vom Sonntag trotz neuerlicher Stimmenverlusten ihre gemeinsame Mandatsmehrheit gehalten haben. Die SPÖ verliert rund 2,6 Prozentpunkte und kommt auf 26,7 Prozent, die ÖVP mit einem Minus von 2,4 Prozentpunkten auf 23,6 Prozent. Die neue Partei NEOS schafft wie auch das Team Stronach den Einzug in den Nationalrat, das BZÖ scheitert hingegen am Wiedereinzug.

Wien. Zulegen konnten laut Hochrechnung die FPÖ. Die Freiheitlichen kommen demnach auf 21,9 Prozent und verzeichnen damit ein Plus von 4,4 Prozentpunkten.

Gewinne verzeichnen demnach auch die Grünen, sie kommen auf 12,0 Prozent - ein Plus von 1,6 Prozentpunkten.

Das Team Stronach schafft mit 5,8 Prozent den Einzug in den Nationalrat. Gescheitert sein dürfte hingegen das BZÖ, das mit 3,4 Prozent die Vier-Prozent-Hürde verpasst. Gegenüber 2008 bedeutet das ein Minus von 7,3 Prozentpunkten.

Die neue Partei NEOS schafft hingegen laut Hochrechnung mit 4,6 Prozent auf Anhieb den Sprung ins Hohe Haus. Die Wahlbeteiligung dürfte laut Hochrechnung weiter sinken.

Nicht inkludiert in dieser Hochrechnung sind die rund 520.000 noch nicht ausgezählten Briefwahlstimmen. Diese werden laut ARGE Wahlen ÖVP, Grüne und NEOS jeweils um einige Zehntelprozentpunkte nach oben heben, wohingegen SPÖ und FPÖ einige Zehntelprozentpunkte verlieren dürften.

In Mandaten bedeutet die Hochrechnung 52 Sitze für die SPÖ (-5), 46 für die ÖVP (-5). Die FPÖ (+9) kommt auf 43 Sitze, die Grünen auf 23 Mandate (+3). Das Team Stronach ist demnach mit elf Mandateren im Hohen Haus vertreten, die NEOS mit acht.


Der Countdown läuft:

Warten im Landhaus auf das Ergebnis der Nationalratswahl 2013.
15:32 | VOL Redaktion

Bundespräsident Fischer - Fotos von seinem Wahlgang.
15:27 | VOL Redaktion

Das Schlimmste an Wahlsonntagen ist gleichzeitig das Beste: das Warten auf Ergebnisse #orfwahl13 #nrw13
15:26 | VOL Redaktion

Da hat wohl schon jemand aufgegeben. #nrw13 #oevp pic.twitter.com/zXlrSTcNeH
15:02 | VOL Redaktion

Landhaus-Pressechef Peter Marte blickt auf den Screen mit den ersten Trends und Wahlergebnissen.
14:58 | VOL Redaktion

Die SpitzenpolitikerInnen haben sich nach der Wahl jeweils sehr zuversichtlich und optimistisch gezeigt.
14:55 | VOL Redaktion

NR-Präsidentin Barbara Prammer verlässt das Wahllokal in Linz.
14:54 | VOL Redaktion

Der Bundespräsident machte den Abschluss: Nach sämtlichen Spitzenkandidaten ist Bundespräsident Heinz Fischer am frühen Sonntagnachmittag in Begleitung seiner Frau Margit in seinem traditionellen Wahllokal in Wien-Josefstadt zur Wahlurne geschritten. Befragt nach möglichen Koalitionen nach der Wahl gab sich Fischer vor Journalisten zugeknöpft.
Er erhoffe sich durch die Wahl die "Grundlage für eine gut arbeitende Regierung" und eine angemessene Wahlbeteiligung. Fischer zeigte sich schon "sehr gespannt auf den Wahlausgang", schließlich würden diesmal so viele Parteien wie noch nie bei Nationalratswahlen antreten.
14:52 | Armin Wolf

Hier arbeiten die Menschen,die schon recht genau wissen, wie die Wahl ausgeht - unsere Hochrechner von SORA. http://t.co/GmQKLk2V6U
14:50 | VOL Redaktion

Wahl-Sonntag in Frastanz, der Heimatgemeinde von LH Markus Wallner.
14:48 | VOL Redaktion

Wahl-Sonntag in Dalaas, Wald und in Brand.
14:45 | VOL Redaktion

Gute Wahlbeteiligung im Bregenzer Wahlsprengel in der Stadtbücherei.
14:40 | VOL Redaktion

Wie die Leiterin der Wiener Landeswahlbehörde Stadträtin Sandra Frauenberger am Sonntag bekannt gab, lag die Wahlbeteiligung für die Nationalratswahl in Wien um 14.00 Uhr bei 41,73 Prozent.
Im Vergleich dazu belief sich die Wahlbeteiligung bei der letzten Nationalratswahl 2008 um dieselbe Zeit auf 46,28 Prozent. Die endgültige Wahlbeteiligung (inkl. der Briefwahlstimmen) lag 2008 in Wien bei 73,61 Prozent.
14:36 | VOL Redaktion

Stimmenauszählung im Rathaus in Dornbirn.
14:19 | VOL Redaktion

Christoph Hagen vom Team Stronach nach seinem Wahlgang in Hörbranz.
14:18 | VOL Redaktion

Dieter Egger von der FPÖ im VOL.AT-Interview am Blauen Platz in Lustenau.
14:17 | VOL Redaktion

Interview mit Michael Ritsch von der SPÖ.
14:16 | VOL Redaktion

Eva Glawischnig beim Urnengang.
14:14 | VOL Redaktion

Rathaus: Bilder von der Wahl aus Bregenz.
14:13 | VOL Redaktion

Bilder von der Wahl aus Altach.
14:09 | VOL Redaktion

Die UETD Austria (Union of European Turkish Democrats) lässt via Aussendung wissen, dass die Wahlbeteiligung von türkischstämmigen Österreichern sehr hoch gewesen sei. Sie präsentierten das Ergebnis einer Umfrage unter 4400 Personen. Dieser zufolge haben 62,3 Prozent angegeben, dass sie an der Wahl teilnehmen.
14:04 | VOL Redaktion

Eva Glawischnig von den Grünen war die letzte Spitzenkandidatin, die wählen war. Gemeinsam mit Ehemann Volker Piesczek ist sie am frühen Sonntagnachmittag in einer Volksschule in Wien-Hernals wählen gegangen. Für den Ausgang der Nationalratswahl sei sie "zuversichtlich, aber schon sehr aufgeregt", sagte sie den wartenden Journalisten. Auf eine Ergebnisprognose wollte sie sich nicht einlassen, sie erwarte sich "ein gutes Plus".
14:00 | VOL Redaktion

VOL.AT berichtet für Sie heute aus allen Vorarlberger Gemeinden sowie aus dem Landhaus live. Im Bild: Fotograf Philipp Steurer und Reporter Ronny Vlach, die sich im Landtagssaal eingerichtet haben.
13:50 | VOL Redaktion

Wahlbeteiligung in Vorarlberg angeblich "zufriedenstellend"
13:38 | VOL Redaktion

NEOS-Spitzenkandidat Matthias Strolz mit Frau Irene vor dem Wahllokal in Wien.
13:36 | VOL Redaktion

KPÖ-Spitzenkandidat Mirko Messner bei der Stimmabgabe in Wien.
13:32 | VOL Redaktion

NR-Wahl - Johannes Rauch muss pausieren! Vorarlbergs Grünen-Landessprecher Johannes Rauch muss eine mehrwöchige Erholungspause einlegen. Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung der Wahlkampf-Monate habe er sich "wegen völliger Überarbeitung und daraus resultierender Erschöpfungszustände" in den vergangenen Tagen in ärztliche Behandlung begeben müssen. Er werde sich mindestens sechs Wochen aus der politischen Arbeit zurückziehen, teilte Rauch am Sonntag in einer Aussendung an die Medien mit.
13:31 | VOL Redaktion

Von teilweise heftigen Regenschauern begleitet war der Wahlsonntag in Kärnten. Die Wahlbeteiligung war nach Auskunft aus einzelnen Wahllokalen durchaus unterschiedlich. Während in manchen Wahllokalen die Menschen Schlange standen, machten sich die Wahlberechtigten andernorts rar.
13:28 | VOL Redaktion

Hier hat der Vorarlberger ÖVP-Spitzenkandidat Karl-Heinz Kopf seine Stimme abgegeben.
13:26 | VOL Redaktion

Wie hoch wird die Wahlbeteiligung sein? Dieses Bild zeigt die Menschen vor dem Wahllokal in Kennelbach beim Feuerwehrhaus. Anstehen um wählen zu dürfen.
13:25 | VOL Redaktion

Foto vom Wahlbrunch im Vismut mit Dr. Martin Hagen und Bgm. Andrea Kaufmann.
13:24 | VOL Redaktion

Bernhard Themessl von der FPÖ beim Urnengang.
13:09 | VOL Redaktion

Neues Wahllokal in Rankweil: Dieses Jahr stellte die Marktgemeinde zum ersten Mal den Vinomnasaal als Wahllokal zur Verfügung. „Die Gänge der Volksschule Rankweil waren deutlich zu eng“, merkte Bürgermeister Martin Summer an, der die Wähler im Lokal herzlich begrüßte.
13:06 | VOL Redaktion

Eine Wählerin in Dornbirn. Laut Statistik Austria waren heute auch 534.000 WählerInnen mit Migrationshintergrund wahlberechtigt.
13:05 | VOL Redaktion

350.000 Erstwähler durften heute zur Wahlurne schreiten. Im Bild: Lisa aus Altach.
12:45 | VOL Redaktion

Die Burgenländer mussten am Sonntag den Weg ins Wahllokal bei eher tristem Wetter antreten. Dichte Wolken verdeckten zumindest im Nordburgenland die Sonne. Bei der Wahlbeteiligung in Burgenland zeichnete sich bis Sonntagmittag laut Einschätzung der Landesgeschäftsführer von SPÖ und ÖVP ein Rückgang ab.
12:43 | VOL Redaktion

Grinsende Gesichter im Finanzamt Feldkirch: Mit 365 wahlberechtigten Bürger zählt diese Räumlichkeit als eines der kleineren Wahllokale Feldkirchs. Die Kommission stellte früh fest, dass sehr wenige Wähler ihre Wahlkarte dabei haben. Darum sorgte die Wahlkommission dort für gute Stimmung.
12:42 | VOL Redaktion

"Ich habe keine Wahlkarte dabei". Jeder zweite Wähler kam ohne Wahlkarte zum Wahllokal in die Volksschule Meiningen, dies lag wahrscheinlich daran, dass die Wahlkarte mit der Werbung im Postfach direkt im Altpapier landen würde, vermutete die Wahlkommission.
12:41 | VOL Redaktion

"Wahlsplitter" aus Fraxern
12:38 | VOL Redaktion

Vorsichtig optimistisch hat sich FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache Sonntag Mittag bei seiner Stimmabgabe in einer Schule in Wien-Landstraße gezeigt. Er freue sich "über jedes Plus", sollten die Freiheitlichen die 20-Prozent-Marke erreichen, wäre dies ein "Riesenschritt", erklärte Strache vor den zahlreich erschienenen Medienvertretern.
"Sollten wir Platz zwei erreichen, würde dies ein blaues Wunder und ein politisches Erdbeben bedeuten", sagte der FPÖ-Chef. Im Wahlkampf habe er quer durch Österreich einen "Zulauf wie noch nie" erlebt, so Strache.

12:35 | VOL Redaktion

Die Beteiligung an der Nationalratswahl in Niederösterreich ist bis Sonntagmittag unterschiedlich gewesen. Es habe im Vergleich mit 2008 Sprengel mit höherem ebenso wie mit niedrigerem Wähleranteil gegeben, war zu erfahren. Knapp 1,3 Millionen Menschen waren im größten Bundesland stimmberechtigt.
12:34 | VOL Redaktion

In der Stadt Salzburg zeichnet sich heute eine geringere Beteiligung ab als bei der Nationalratswahl 2008. Bei jedem Urnengang wird um 11.00 Uhr in 15 ausgewählten Sprengeln - immer dieselben - die Beteiligung abgefragt. "Heuer haben bis dahin 2.300 Wähler ihre Stimme abgegeben, vor fünf Jahren waren es zu diesem Zeitpunkt 2.700, das ist doch ein gewisser Rückgang", sagte Wahlleiter Franz Schefbaumer zu Mittag zur APA.
12:21 | VOL Redaktion

Landtags-Präsidentin Gabriele Nussbaumer bei der Stimmabgabe in Feldkirch.
12:16 | VOL Redaktion

Aber auch in Schwarzach stehen die Menschen an. Vieles vom Wahlausgang hängt ja auch von der Wahlbeteiligung ab.
12:16 | VOL Redaktion

Schlange stehen vor dem Wahllokal in Wolfurt beim Gemeindeamt.
12:14 | VOL Redaktion

Anstehen in einem Wahllokal in Bregenz.

12:13 | VOL Redaktion

Bereits um die 13 Uhr schließen die letzten Wahllokale in Vorarlberg.

Auf die Frage, was er tun werde, sollte das BZÖ den Wiedereinzug ins Parlament verfehlen, meinte Bucher: "Ich habe mir noch keine Gedanken über eine Zukunft ohne Politik gemacht."

BZÖ-Obmann Josef Bucher bei der Stimmabgabe in Friesach.

Umfrage vor dem Wahllokal: Die Erwartungen der Wähler in Vorarlberg.

In Vorarlberg ist traditionell früh Wahlschluss, der Urnengang ist im Ländle nur bis 13.00 Uhr möglich. Mit einem vorläufigen Endergebnis aus Vorarlberg ist gegen 17.00 Uhr zu rechnen.

Wenige Stunden nach Beginn der Nationalratswahl war die Abstimmung in einigen Vorarlberger Kleingemeinden bereits wieder zu Ende. In drei der 96 Ländle-Kommunen schlossen die Wahllokale pünktlich um 10.30 Uhr, in neun weiteren Ortschaften um 11.00 Uhr.

In der Bundeshauptstadt Wien ist die Wahlbeteiligung bei der heutigen Nationalratswahl um 10.00 Uhr bei 11,46 Prozent gelegen, wie die zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger am Sonntagvormittag mitteilte.

Frank Stronach gibt seine Stimme in Oberwaltersdorf ab.

SPÖ-Chef Werner Faymann hat sich Sonntagvormittag bei seiner Stimmabgabe für die Nationalratswahl durchaus zuversichtlich gezeigt: "Das Bauchgefühl ist in Ordnung", meinte der Bundeskanzler gegenüber Journalisten.

Bundeskanzler Faymann mit seiner Frau an der Wahlurne in Wien.

Landeshauptmann Wallner nach dem Urnengang.

Katharina Wiesflecker von den Vorarlberger Grünen am Wahlsonntag.

Begleitet hatten Spindelegger seine Frau Margit und Sohn Patrick. Nach dem Mittagessen in seiner Heimatgemeinde will der ÖVP-Chef schließlich in die Parteizentrale nach Wien fahren, um mit seinen Mitstreitern auf das Wahlergebnis zu warten. Feiern will die ÖVP am Abend in einem Festzelt nahe der ÖVP-Räumlichkeiten.

Auf die Frage, ob er denn heute neuer Regierungschef werde, meinte Spindeleggeer: "Heute werde ich noch nicht Bundeskanzler. Aber ich rechne damit, dass wir ein gutes Ergebnis haben."

Vizekanzler Spindelegger hat in Hinterbrühl (Niederösterreich) seinen Stimme abgegeben.

Ab 17 Uhr werden erste Hochrechnungen veröffentlicht. Mit dem vorläufigen Endergebnis ist zwischen 19.30 Uhr und 20 Uhr zu rechnen. Nicht ausgezählt werden am Wahlsonntag die Briefwahlstimmen sowie die Wahlkarten aus fremden Wahlkreisen. Erstere werden am Montag ausgewertet, die Wahlkarten am Donnerstag.

Nicht angetreten waren 2008 das neue Team Stronach sowie die neu gegründete Partei NEOS, die heuer - ebenso wie die Piraten - erstmals ihr Glück bei der Nationalratswahl versuchen. Die KPÖ hingegen hatte auch 2008 kandidiert und erreichte 0,76 Prozent.

Bei der Nationalratswahl 2008 lag die SPÖ trotz heftiger Verluste und einem historischen Tiefststand von 29,26 Prozent auf Platz 1. Auch die ÖVP rutschte so tief ab wie nie: 25,98 Prozent bedeuteten dennoch den zweiten Rang. Die FPÖ legte kräftig zu und kam auf 17,54 Prozent und das BZÖ überraschte damals mit starken Zuwächsen mit 10,7 Prozent und Platz vier. Die Grünen kamen mit leichten Verlusten auf 10,43 Prozent.

Seit 1994 jedenfalls gilt, dass bei Nationalratswahlen jede Sonnenstunde am Wahltag die Wahlbeteiligung um 0,6 Prozentpunkte verringert hat, wie die ZAMG berechnete.

Seit 8.00 Uhr haben fast alle der gut 11.000 Wahllokale für die heutige Nationalratswahl geöffnet. Geht es nach dem Wetter, müsste es eine recht hohe Wahlbeteiligung geben.

VOL.AT wird alles Wissenswerte rund um die Nationalratswahl am Sonntag tickern.

(VOL.AT)

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