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Vogewosi: 4200 zahlen nach

Dornbirn - Die gute Nachricht von der Vogewosi: 8700 Mieter erhalten für den Abrechnungszeitraum 2006 Betriebs- und Heizkostengutschriften zugestellt, die meisten zwischen 100 und 200 Euro.

Kehrseite der Botschaft: 4200 Mieter müssen Nachzahlungen leisten, 3700 von ihnen ebenfalls von je 100 bis 200 Euro, einzelne bis über 500 Euro.

Dazu Geschäftsführer Dr. Hans-Peter Lorenz auf Anfrage: „Der generelle Hintergrund dieser Abrechnungen ist, dass einerseits im Frühjahr 2006 eine von den meisten schon vergessene, extrem lange Heizperiode anfiel, dass andererseits im Herbst 2006 die Energiepreise um bis zu 30 Prozent explodierten.“ Ob man Empfänger einer Gutschrift oder einer Belastung ist, hänge in hohem Maß „vom exakt ermittelten individuellen Verbrauch, also vom Verhalten des einzelnen Wohnungsnutzers ab“ (Lorenz).

Eben weil rund ein Drittel der Mieter mit Nachzahlungen konfrontiert sind, versuche die gemeinnützige Wohnungsgesellschaft, wenigstens das eigentliche Mietentgelt dort so niedrig wie möglich anzusetzen, wo „es von uns selbst beeinflussbar ist“, so der Geschäftsführer. Weil die Vogewosi hier mit Eigenkapital operiere, für das sie Zinsen „am unteren Limit“ verrechne, während Bankgeld heute schon mit über vier Prozent verzinst wird, könne sie „im Schnitt 30 bis 50 Prozent der eigentlichen Mietkosten unverändert niedrig belassen“ (Lorenz).

Weil die effizienteste Strategie gegen ausufernde Betriebskosten Energieverbrauchssenkung heißt, führt die Vogewosi heuer im großen Stil – bei allen Anlagen, wo das technisch machbar ist – so genannte „Faktor-10“-Sanierungen durch. Sie reduzieren den Energieverbrauch von Altbauten auf das niedrige Passivhaus-Niveau. Aber auch mit „normalen“ Sanierungen sind spürbare Einsparungen erzielbar, weshalb auch sie ganzjähriges Vogewosi-Thema sind.

28 neue Wohnungen hat die Gesellschaft 2007 schon an die Mieter übergeben, 166 sind im Bau. Lorenz bestätigte, dass man vor allem in Ballungsräumen wie Bregenz und Feldkirch längst gebaut hätte, wenn man bei erforderlichen Liegenschaften fündig geworden wäre. Und auch im ländlichen Raum wie im Vorderland oder Bregenzerwald würde man gern bauen, da der Bedarf offenkundig ist. Aber nicht alle „Ortskaiser“ freuen sich über Sozialwohnungen in ihren Gemarkungen.

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