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VKW zieht sich von der Börse zurück

VKW verlässt Wiener Börse - Vorstand Christof Germann (im Bild): Kleinaktionären wird ein freiwilliges Übernahmeangebot gemacht.
VKW verlässt Wiener Börse - Vorstand Christof Germann (im Bild): Kleinaktionären wird ein freiwilliges Übernahmeangebot gemacht. ©russmedia.com
Bregenz, Wien - In Ihrer Sitzung am Freitag haben die Aufsichtsräte der Vorarlberger Illwerke AG und der Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW) den Grundsatzbeschluss gefasst, die Aktien der VKW dauerhaft von der Wiener Börse zu nehmen.

Die Aktien der VKW seien schon bisher nur sehr eingeschränkt gehandelt worden, erläutert Aufsichtsratsvorsitzender Bertl Widmer die Beweggründe des Unternehmens. „Nur etwa 1,6 Prozent der VKW-Aktien werden aktuell an der Börse gehandelt“, so Widmer weiter. Demgegenüber stünden hohe Kosten und ein nicht unbeträchtlicher Aufwand, den die Börsennotierung mit sich bringe. Dementsprechend muss die VKW nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) berichten sowie diverse Pflichten nach dem Börsegesetz erfüllen. Vorstand Dr. Christof Germann dazu: „ Dies hat auch zu zwei getrennten Finanzbereichen für die VKW und die nicht börsennotierte Vorarlberger Illwerke AG geführt. Mit dem Delisting können wir die Bereiche zusammenlegen und dadurch Synergien nutzen.“

Freiwilliges Übernahmeangebot

Den Kleinaktionären der VKW werden die Illwerke ein freiwilliges Übernahmeangebot zum aktuellen Börsenkurs von 180 Euro je Stückaktie machen, so Germann zu den weiteren Schritten des Unternehmens. Es werde jedoch keinen sogenannten “Squeeze out” geben, es stehe also jedem frei, Kleinaktionär zu bleiben. “Dies ist durchaus im Interesse des Unternehmens. Nur ein Handel über die Börse wird nicht mehr möglich sein und die Aktien werden von Inhaberaktien in Namensaktien umgewandelt”, so der VKW-Vorstand abschließend.

VKW-Delisting: Endgültiger Beschluss im Juni

Nach dem Grundsatzbeschluss und der Genehmigung des Übernahmeangebots durch den Aufsichtsrat der Vorarlberger Illwerke AG  in der Sitzung am Freitag werde die Angebotsunterlage für das freiwillige Übernahmeangebot umgehend der Übernahmekommission angezeigt und in weiterer Folge veröffentlicht, heißt es in einer Aussendung des Vorarlberger Energieunternehmens. Der endgültige Beschluss zum Delisting soll schlussendlich in der Hauptversammlung der VKW am 27. Juni fallen.

Daten & Fakten

Die Vorarlberger Illwerke AG und die Vorarlberger Kraftwerke AG stehen seit dem Jahr 2001 unter einheitlicher Leitung eines personenidenten Vorstands, gelten jedoch nach wie vor als rechtlich selbstständige Aktiengesellschaften. In der Öffentlichkeit treten beide Vorarlberger Traditionsunternehmen unter der Dachmarke “illwerke vkw” auf. Mit rund 1.340 Mitarbeitern und einem Gesamtumsatz von rund 690 Millionen Euro zählt die Firma zu den größten Arbeitgebern des Landes.

(VOL.AT)

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