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Vizemeister für SSV "VEG" Dornbirn Schoren Mädchen

©SSV "VEG" Dornbirn Schoren
Mit Hypo Niederösterreich, MGA und Gastgeber SSV "VEG“ Dornbirn Schoren nahmen lediglich drei Teams in der Altersklasse WU14 um den österreichischen Meistertitel im Handball teil.

Das klingt zwar nicht nach Masse, dafür aber nach Klasse, bilden diese drei Vereine doch schon seit Jahren den Grundstock im österreichischen Nachwuchshandball bei den Mädchen.

Jeder gegen jeden hieß es also an diesem Samstag, den 15. Mai 2010 in der Messehalle 2 in Dornbirn. Somit war jedes der drei Spiele bereits ein „Endspiel“ um den Meistertitel. Die Spieldauer wurde mit jeweils 2 x 25 Minuten festgelegt, dazwischen fünf Minuten Pause.

Den Auftakt machten Gastgeber SSV “VEG“ Dornbirn Schoren und MGA Handball. In einem packenden und kampfbetonten Spiel lagen die Wienerinnen zumeist in Führung. Dornbirn konnte mehrmals einen Dreitorerückstand wettmachen, zuletzt in der 38. Minute zum 16:16. Ab diesem Zeitpunkt zog MGA auf 17:21 davon. Fünf Minuten blieben den Dornbirnerinnen, diesen Rückstand noch aufzuholen. Es reichte jedoch nicht ganz. Nach dem Anschlusstreffer zum 20:21 legten die Wienerinnen nochmals zu und erzielten in der Schlussphase zwei weitere Treffer zum 20:23. Schließlich mussten sich die Schorenmädels mit 21:23 geschlagen geben. MGA hatte also vorgelegt und musste eine gute Stunde später nach diesem kräfteraubenden Spiel gegen Hypo Niederösterreich antreten.

Im zweiten Spiel zwischen MGA und Hypo Niederösterreich konnte sich zu Beginn keine der beiden Mannschaften einen entscheidenden Vorsprung erkämpfen. Hypo lag zumeist ein Tor in Führung, MGA gelang aber bis zum 9:9 jeweils der Ausgleich. Erst am Ende der ersten Halbzeit überzeugten die Niederösterreicherinnen mit ihrer Chancenauswertung und erzielten bis zur Pause eine 3-Tore-Führung (10:13). Nach Seitenwechsel konnte MGA diesen Rückstand bis zum 13:16 halten. Dann machte sich der Kräfteverschleiß bei den Wienerinnen bemerkbar und Hypo Niederösterreich zog innerhalb von nur vier Minuten auf 13:21 davon. Dies war bereits die Vorentscheidung. MGA versuchte alles, um wieder an Hypo heranzukommen. Die Niederösterreicherinnen ließen jedoch nichts mehr anbrennen und verwalteten den Vorsprung souverän bis zum Schluss. Am Ende hatte Hypo Niederösterreich einen deutlichen 22:31 Sieg zu Buche stehen und damit auch die besten Chancen auf den österreichischen Meistertitel.

Das letzte Spiel zwischen Hypo NÖ und dem SSV Dornbirn musste also die Entscheidung bringen. Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar: Hypo gewinnt und wird Meister. Dornbirn gewinnt und wird Meister. Allerdings mussten die Dornbirnerinnen mit mehr als 6 Toren gewinnen, ansonsten bleibt Hypo auch bei einer Niederlage der Turniersieger. Der Druck lag also klar beim SSV Schoren, die diese “Minichance“ aber auf jeden Fall nutzen wollten.
Beide Teams begannen ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für den SSV. Nach einer 8:6 Führung für Hypo Mitte der ersten Halbzeit erhöhten die Dornbirnerinnen wieder den Druck und erkämpften sich die Führung zurück. Zur Pause lagen die Gastgeberinnen mit 12:14 vorne. Zwei Tore waren aber noch zu wenig. Dornbirn wollte mehr.
Nach Seitenwechsel blieb Dornbirn die stärkere Mannschaft, presste stets vorne und führte eine Viertelstunde vor Spielende mit 17:20. Mehrmals hatten es die SSV-Spielerinnen in der Hand, diesen Vorsprung auszubauen, scheiterten aber immer wieder an der glänzend parierenden Torhüterin von Hypo NÖ. Die Gäste aus Niederösterreich hielten dagegen, kamen immer wieder zu Torerfolgen und lagen eine Minute vor Spielende gar nur noch mit einem Tor im Rückstand (22:23). Ein Unentschieden hätte für Dornbirn den dritten Platz bedeutet. Die SSV-Mädels behielten die Nerven und trafen zum 22:24 Endstand.

Am Ende hatte sozusagen jeder jeden besiegt. Alle drei Teams hatten 2 Punkte auf dem Konto, die Tordifferenz entschied letztendlich über Sieg, zweiten und dritten Platz.

Hypo Niederösterreich holte sich mit dem Gesamtscore von 53:46 (+7) den Meistertitel in der Altersklasse WU14 vor dem SSV “VEG“ Dornbirn Schoren (45:45 – Tordifferenz 0) und dem Team von MGA Handball (45:52 – Tordifferenz -7).

Als beste Torhüterin des Turniers wurde Antonia CURIC (MGA) geehrt, als beste Feldspielerin wurde Duygu BOZKURT vom SSV “VEG“ Dornbirn Schoren ausgezeichnet. Torschützenkönigin wurde wiederum eine Spielerin von MGA: Mona SOLLEDER erzielte insgesamt 13 Treffer und war damit klar beste Werferin.

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