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Vitamin D reduziert Krebsrisiko

Das vom Körper selbst bei Sonnenlicht gebildete Vitamin D reduziert das Risiko deutlich, an Brust- oder Dickdarmkrebs zu erkranken.

Dies ist das Ergebnis von zwei am Dienstag veröffentlichten US-Studien. Demnach kann das Brustkrebs-Risiko bei hohen Konzentrationen um bis zu 50 Prozent, das Risiko von Dickdarmkrebs sogar um mehr als zwei Drittel sinken.

Das Hormon-ähnliche Vitamin D ist im Körper auch für den Knochenaufbau äußerst wichtig. Es kommt vor allem in Lebertran und Fisch vor; zumindest in südlichen Ländern genügt aber ein regelmäßiger Aufenthalt im Freien, damit der Körper den auch „Sonnenschein-Vitamin“ genannten Stoff selbst erzeugen kann.

Eine Viertelstunde Sonne genügt

Forscher am Moores-Krebszentrum der Universität von Kalifornien untersuchten für ihre Studie 1.750 Menschen. Dabei hatten die Testteilnehmer mit der höchsten Vitamin-D-Konzentration (52 Nanogramm pro Milliliter Blut) das geringste Brustkrebs-Risiko, heißt es im Fachmagazin „Journal of Steroid Biochemistry and Molecular Biology“. Laut Ko-Autor Cedric Garland genügen ein Aufenthalt von täglich zehn bis 15 Minuten in der Sonne und 46 Nanogramm Vitamin D pro Milliliter Blut, um die Krebsgefahr um die Hälfte zu senken.

In die Studie zu Dickdarmkrebs wurden 1448 Menschen einbezogen, wie der Forscher Edward Gorham im „American Journal of Preventive Medicine“ schreibt. Demnach reicht eine Konzentration von 13 bis 34 Nanogramm, um das Krebsrisiko um die Hälfte zu verringern. Bei 46 Nanogramm sinke das Risiko um 66 Prozent. Diese Konzentration kann laut Gorham durch Einnahme von Vitamin-Präparaten und gleichfalls täglich zehn bis 15 Minuten an der Sonne erreicht werden.

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