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Vilimsky stört sich am "Auftritt" von Kommissionspräsident Juncker

Harald Vilimsky bekräftig seine Aussage über Jean-Claude Juncker
Harald Vilimsky bekräftig seine Aussage über Jean-Claude Juncker ©APA/AFP/YANN COATSALIOU
EU-Parlamentarier Harald Vilimsky (FPÖ) steht zu seiner Kritik an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Er habe ihn aber nicht als Säufer bezeichnet.

“Was mich so stört an der Person Juncker, ist die Art seines Auftritts”, meinte Vilimsky weiter. “Wenn internationale Staatschefs zu Gast sind, wackelt er mit der Krawatte, gibt leichte Ohrfeigen”. Die folgende Kritik von Bundespräsident Alexander Van der Bellen an ihm sieht der FPÖ-Generalsekretär als “Orden”.

Vilimsky will mit AfD zusammenarbeiten

Zur kommenden EU-Wahl 2019, wo Vilimsky eine rechte Allianz befürwortet, sagte Vilimsky, er könne sich vorstellen, die deutsche AfD aufzunehmen: “Selbstverständlich, alle die unter dieses Dach passen”. Einen “Nazi-Touch” sehe er deswegen nicht. “Man muss fair sein. Es ist eine junge Partei, da gibt es den einen oder anderen Wirrkopf”, sagte Vilimsky zu “Österreich”.

In der “ZiB 2” Montagabend verteidigte Vilimsky auch die umstrittenen Aussagen der freiheitlichen Sozialministerin Beate Hartinger-Klein, wonach man mit 150 Euro im Monat leben könne, wenn die Wohnungskosten darin nicht enthalten seien.

Hartinger-Klein passt perfekt zur FPÖ

Der FPÖ-Generalsekretär meinte, Ausgangspunkt sei die Frage eines Journalisten gewesen und “sie hat nur allgemein darauf Bezug genommen und diese Reduktion der Mindestsicherung zielt darauf ab, dass jene aus dem Zuwanderer- und aus dem Asylbereich die bei uns sind, nicht dasselbe erhalten wie ein Österreicher, der viele Jahre einbezahlt hat”. Vilimsky wies zurück, dass die Ministerin sich zu einem Problem für die FPÖ entwickle. “Nein, ganz im Gegenteil. Wenn man sich die Werte der Zustimmung für diese Regierung ansieht, dann war noch nie in Österreich in den letzten Jahren eine Regierung mit derart hoher Zustimmung”.

(APA/red)

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