Viertes Olympia-Ticket

Markus Kleinheinz hat mit einem vierten Platz beim Kunstbahn-Rodelweltcup in Igls für den rot-weiß-roten Lichtblick gesorgt. Es siegte Armin Zöggeler und sicherte sich damit vorzeitig den Gesamt-Weltcup.

Hinter Zöggeler, seinem italienischen Landsmann Reinhold Rainer und dem Deutschen David Möller sorgte der Tiroler für Österreichs einzige Top-10-Platzierung. “Mit dem vierten Platz hat Markus sein Olympia-Ticket endgültig bestätigt, auch mit Junior Daniel Pfister bin ich zufrieden. Bei den anderen österreichischen Startern wartet aber noch viel Arbeit auf uns”, meinte Rodel-Trainer Rene Friedl nach dem Wettkampf. Auch Kleinheinz selbst zeigte sich mit seinen beiden Läufen zufrieden. “Die Italiener sind den anderen beim Material einfach um Welten voraus”, erklärte sich der Weltcup-Gesamtfünfte. Im Weltcup baute Zöggeler den Vorsprung auf den US-Amerikaner Tony Benshoof weiter aus und liegt nun mit 544 Punkten uneinholbar 106 Zähler vor seinem Konkurrenten. Kleinheinz liegt mit 385 Punkten auf dem fünften Platz. Für Daniel Pfister, Christian Eigentler, Rainer Margreiter und Martin Abentung, geschlossen auf den Plätzen 15 bis 18 klassiert, bietet sich bei der Rodel-EM in Winterberg von 20. bis 22. Jänner eine weitere Chance, die Qualifikation für Turin auf direktem Weg zu erreichen.

Angestrebter Podestplatz blieb aus
Mit dem vierten Saisonsieg hat Rodel-Olympiasiegerin Silke Kraushaar am Sonntag in Igls zum vierten Mal den Sieg im Gesamt-Weltcup geholt. Die 35-jährige Deutsche kann bei 100 Punkten Vorsprung vor ihrer Teamkollegin Sylke Otto beim letzten Weltcup-Rennen Ende Jänner nicht mehr vom Spitzenplatz verdrängt werden. Beste Österreicherin wurde Veronika Halder als Siebente. Österreichs beste Rodlerin Sonja Manzenreiter landete hinter Halder auf dem achten Rang.

Im Doppelsitzerbewerb hatten sich zuvor die Weltmeister Andre Florschütz/Torsten Wustlich (GER) ihren ersten Saisonsieg geholt. Nicht ganz nach Wunsch ist es aus ÖRV-Sicht für die Doppelsitzer verlaufen: Tobias und Markus Schiegl landeten auf dem fünften, Andreas und Wolfgang Linger auf dem siebenten Rang.

ÖRV-Cheftrainer Rene Friedl war mit dem Gesamtauftritt seiner Athleten nicht zufrieden. “Im Prinzip ist der Heim-Weltcup daneben gegangen. Unser Ziel ist es, bei jeder Weltcup-Station zumindest ein Mal aufs Podest zu fahren.”

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