Viele Verletzte und zu viele Fragezeichen

Bundesligist cashpoint Altach verschiebt sein Trainings­lager in der Türkei - und die Spielersuche gestaltet sich schwierig.

Es läuft nicht wirklich rund bei cashpoint SCR Altach. Nicht nur die Kaderzusammenstellung entpuppt sich als außerordentlich schwierig, auch der Ausfall von verletzten Spielern sorgt bei Trainer Georg Zellhofer für Sorgenfalten. Probleme hatte der Coach gestern auch bei der Anreise nach Altach, denn im Großraum München streikte sein Auto, und so musste Hans-Jürgen Trittinger am Nachmittag einspringen, denn Cotrainer Rudi Gussnig erwischte die Grippe. Sportchef Walter Hörmann muss den Spaghat zwischen finanziell Machbarem und sportlicher Qualität schaffen. Dass er derzeit vor allem drei Spieler aus Tschechien im Visier hat, macht die Aufgabe nicht leichter. Kicker aus dem Land des Weltranglistenelften haben ihren Preis, zumal es sich beim Trio Petr Vorisek, Petr Lukas und Pavel Kostál um leistungsstarke Spieler handelt.

Drei bis vier Wochen

Der große Pechvogel im Team der Altacher ist derzeit Daniel Gramann (Bild). Der 22-jährige Innenverteidiger muss erneut pausieren, rund drei bis vier Wochen dürfte er auf Grund eines drei Zentimeter tiefen Einrisses im Adduktorenbereich ausfallen. Nicht ganz so lange wird die Pause für Patrick Pircher ausfallen. Eine gestern vorgenommene MR-Untersuchung erbrachte nur eine Zerrung im Adduktorenbereich. Bereits heute will der 26-Jährige deshalb wieder mit leichtem Lauftraining beginnen. Die Klubführung aber hat nun auf die aktuellen Probleme – auch Markus Kiesenebner musste wegen seines Knies zur Untersuchung ins Spital – reagiert und kurzerhand das Trainingslager verschoben. So wird die Mannschaft, nicht wie geplant am Mittwoch, sondern erst am 3. oder 4. Februar nach Belek/Türkei abheben – dann mit dem gesamten Kader.

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