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Viele Pilger bei der Landeswallfahrt Rankweil

Diese kleine Pilgergruppe pilgerte bereits ab Mitternacht von Wolfurt bis zum Liebfrauenberg in Rankweil
Diese kleine Pilgergruppe pilgerte bereits ab Mitternacht von Wolfurt bis zum Liebfrauenberg in Rankweil ©Helmut Köck
Rankweil. (koe) Seit fast neunzig Jahren nutzen die Menschen den 1. Mai, um nach Rankweil zu pilgern. Egal welches Anliegen - von Sorgen über Bitten bis hin zum Dank – auch an diesem 1. Mai hatten hunderte Pilger und Wallfahrerinnen nur ein Ziel: Die Basilika auf dem Rankweiler Liebfrauenberg. 
Landeswallfahrt 2017

Aufbruch
„In aller Herrgotts früh“ aufgebrochen ist das Pilgerteam San Pellegrino, welches jedes Jahr Jahr den weiten Weg von Hohenems auf den Liebfrauenberg unterwegs ist und den weiten Fußmarsch auf sich nimmt. Wie auch die kleine Gruppe der KAB, welche traditionell den Jakobsweg von Rankweil nach Einsiedeln am ersten Mai in der Basilika startet, um sprichwörtlich mit den Füßen zu beten. Miteinander unterwegs sein, miteinander singen, beten, plaudern und noch viel mehr gehört zu einem richtigen Landeswallfahrtstag oder einem nachfolgenden Pilgerweg einfach dazu.

Alltag durchbrechen
Doch nicht nur das Unterwegs-Sein, sondern auch das Ziel selbst und das Ankommen, machen den Charme des Landeswallfahrtstages aus. „Man durchbricht den Alltag, macht die Dinge anders als gewohnt und rückt so vieles auch wieder ins rechte Licht“, erklärte Bischof Benno Elbs bei der Festmesse in der Basilika, welche vom Basilika Chor mit der „Krönungsmesse“ von W. A. Mozart musikalisch umrahmt wurde. Bruder Franz Ulbing und Pfarrprovisor Rainer Büchel begleiteten die Fuß- und Jakobswegpilger ab Hohenems und zelebrierten den Gottesdient um elf Uhr. Die neu gewählten Pfarrgemeinderäte wurden heuer ganz besonders ins Gebet eingeschlossen und erhielten ein symbolisches Licht in Form einer Kerze, welche beim Gottesdienst gesegnet wurde. „Sie soll bei den Sitzungen des Gremiums brennen und an die Aufgabe des Pfarrgemeinderats erinnern“, so Wallfahrtsseelsorger Walter H. Juen.  Das Motto der Pfarrgemeinderatswahl „Ich bin da.für“, war auch das Motto der diesjährigen Landeswallfahrt. Ehrenamtliche der Pfarre Rankweil luden nach dem Messebesuch die Pilger zu Kaffee und Kuchen auf dem Kirchplatz ein. Mit Dankbarkeit erfüllt, machten sich die Pilger glücklich und zufrieden auf den Heimweg.

 

 

 

 

 

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