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Viele Runden für die Ukraine gedreht

Der Rundenlauf animierte zahlreiche Teilnehmer, in originellen Kostümen zu starten.
Der Rundenlauf animierte zahlreiche Teilnehmer, in originellen Kostümen zu starten. ©Henning Heilmann
Pfadis und Altes Kino mit der Marktgemeinde und den Rankweiler Wirten veranstalteten Rundenlauf
Rundenlauf für die Ukraine in Rankweil

RANKWEIL Möglichst viele dazu bewegen, ein Zeichen zu setzen und die vom Krieg betroffenen Menschen zu unterstützen und damit das Leid zu lindern: Das war das Ziel des Rundenlaufs, den die Pfadfindergruppe Rankweil und das Alte Kino in Kooperation mit der Marktgemeinde Rankweil und den Rankweiler Wirten veranstalteten.

Die Laufstrecke verlief rund um den Rankweiler Marktplatz und war für Groß und Klein geeignet. Die Kinderrunde war 390 Meter lang und die große Runde betrug 700 Meter. Wer wollte, konnte individuell starten und beliebig viele Runden drehen. Es gab auch die Möglichkeit gemeinsam als Gruppe zu starten oder im Staffellauf Runden zu sammeln.

Spenden gesammelt

Mit drei Euro pro Runde bewirkte schon ein kleiner Einsatz viel. Das Altersspektrum der 508 teilnehmenden Läufer reichte von 2 bis 79 Jahren. Der Rundenrekord lag bei 35 großen Runden (insgesamt 24,5 Kilometer, was mehr als dem Halbmarathon entspricht) sowie 77 kleinen Runden, womit sportliche 30 Kilometer zurückgelegt wurden. Gegen Ende des Spendenlaufs nutzten auch noch die zahlreichen Sponsoren die Gelegenheit, ein paar sportliche Runden zu drehen, um eine großzügige Spendensumme zu erzielen. Auf alle am Rundenlauf teilnehmenden Kinder wartete ein tolles Überraschungspaket. Die kleinste, größte sowie auch die kreativste Gruppe wurde prämiert. Daher ließen sich die Teilnehmer lustige Mottos sowie außergewöhnliche Kostüme beim Lauf einfallen.

Engagierter Einsatz

Bürgermeisterin Mag. Katharina Wöß-Krall, die den Ehrenschutz übernommen hatte, bedankte sich bei den zahlreichen Teilnehmern und Helfern. Landesrätin Martina Rüscher richtete Grußworte aus und berichtete über die aktuelle Flüchtlingssituation. Armin Wille vom Alten Kino Rankweil war an der Organisation und Moderation beteiligt. „Der Krieg in der Ukraine verursacht Leid, dass das menschliche Vorstellungsvermögen übersteigt“, erklärte Peter Mück von der Pfadfindergruppe Rankweil im vorm Rundenlauf stattgefundenen ökumenischen Gottesdienst, der von Alex Sutter and the Gospeltrains mithilfe der Tontechnik von Quadro Ernst begleitet wurde. Soziales Engagement sei nicht nur für Pfadfinder, sondern für alle Christen und Menschen insgesamt eine Pflicht.

Im Anschluss an den Rundenlauf gab es am Marktplatz Live-Musik vom Feinsten. Never Mind, Martina Breznik & Chillimangaros, PUMA Trio und Roadwork animierten viele mit ihren Auftritten dazu, das Tanzbein zu schwingen. Am Schluss spielte Krauthobel auf. Für beste Bewirtung sorgten die Rankweiler Wirte und die Pfadfinder. Mit einer Gemüsespende beteiligten sich Brigitte und Karl Kühne von Lisilis Biohof aus Meiningen. HE

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