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Viel Kamera für wenig Geld

Die Spekulationen um eine neue Digital-Spiegelreflexkamera hat Canon mit der offziellen Ankündigung des 10,1-Megapixel-Modells EOS 400D bestätigt.

Zwei Megapixel mehr als noch das Vorgängermodell 350D schafft die Kamera – und auch alle anderen technischen Daten klingen vielversprechend: ein neues Sensorreinigungssystem, neun Autofokus-Messpunkte statt der bisher üblichen sieben, ein größeres Display (2,5 Zoll) mit höherer Auflösung und das unter Einhaltung der gehabten 0,2 Sekunden Einschaltzeit. Der Bildsensor erlaubt, bis zu drei Bilder pro Sekunde aufzunehmen – zehn Stück im RAW- und 27 Fotos im JPEG-Format in Serie. Das Vorgängermodell konnte nur fünf RAW- bzw. 14 JPEGs in Serie schießen. Im Inneren des schwarzen Gehäuses werkelt übrigens derselbe DIGIC-II-Bildprozessor wie in der Profi-Kamera D1.

Der Preis ist attraktiv: für das nackte Kameragehäuse will Canon 799 Euro, Bundles mit Objektiven gibt es ab 100 Euro mehr.

Die Kamera ist das ideale Modell für all diejenigen, die erst bei Vorliegen eines ausgereiften Modells ins digitale Spiegelreflex-Segment einsteigen wollten: Denn die 400D ist mittlerweile das dritte Modell der Einsteigerklasse und ist mit dem Canon-EF-Linsensystem inklusive der EF-S-Optiken und dem E-TTL-II-Blitzsystem kompatibel (ein Blitz mit Leitzahl 13 ist eingebaut). Die gute Nachricht: mit hoher Wahrscheinlichkeit passen also auch noch die Objektive der alten, analogen Canon-Kamera im Schrank.

Der gegenüber dem alten 35-Millimeter-Kleinbildformat kleinere CMOS-Bildsensor sorgt für Brennweiten-umrechnungen um das 1,6-fache gegenüber den Kleinbildobjektiven. Rein rechnerisch wird so aus einem 100-Millimeter-Objektiv ein 160-Millimeter-Tele.

Durch das Objektivwechselsystem sind Sensonren von Spiegelreflexkameras für Staub anfällig, der sich unschön auf den Aufnahmen verewigt. Die EOS 400D bekämpft den Staub deshalb mit einem neuen Ultraschall-Reinigungssystem, das Staubpartikelchen vom Tiefpassfilter – vor dem eigentlichen Sensor – abschüttelt. Diese Reinigung wird automatisch beim Einschalten der Kamera durchgeführt. Wer den Ein-Sekunden-Vorgang für einen eiligen Schnappschuss unterbrechen möchte, muss bloß den Auslöser drücken.

Die „VN” meinen: Der Staub-Entferner ist nur eines von vielen Profi-Features, die es mit der 400D nun zu einem hervorragenden Preis-/Leistungs-Verhältnis gibt. Das durchdachte Konzept der 800-Euro-Kamera, die im Lauf des Septembers im Vorarlberger Handel erhältlich sein wird, überzeugt. Wer noch etwas ambitionierter arbeiten möchte, sollte sich nebst Speedlight-Blitz gleich den Batteriegriff BG-E3 inklusive Zusatzakku zulegen – die Kamera liegt so wesentlich besser in der Hand.

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