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Viel Applaus für die Luschnouar Bühne

Viel Applaus für die Luschnouar Bühne
Viel Applaus für die Luschnouar Bühne ©veronikahofer
Das Krimidinner „Schüsse, Küsse, kalte Füße“ von Renato Salvi, in den Lustenauer Dialekt übersetzt von Thomas Golz, wird vom Publikum im Gasthof Krönele mit Begeisterung aufgenommen.
Viel Applaus für die Luschnouar Bühne

Lustenau Die Vorschusslorbeeren in Form von acht ausverkauften Aufführungen noch vor der Premiere erwiesen sich schon in den ersten Vorstellungen als angebracht. Alle vier Akteure schlüpfen in der köstlich-chaotischen Handlung gleich in mehrere Rollen. Dabei liefern sie sich in vier Akten ein Feuerwerk an Zungenfertigkeit und spritzigen Wortgefechten.

Im Stück geht es um eine Theatergruppe, die vor Publikum die Generalprobe spielt. Eitelkeiten, Boshaftigkeiten und gemeine Sprüche werden ausgetauscht und der Regisseur ist verzweifelt. Als zu alldem auch noch jemand erschossen wird, gerät jeder aus dem Ensemble und sogar das Publikum unter Mordverdacht.

Wer hat es getan? Die Laiendarstellerin Gabriela Schneider, überzeugend und nonchalant gespielt von Ingrid Hämmerle-Golz, die als Service-Aushilfe Babsi nicht zuletzt mit ihrem immer wieder lakonisch eingeworfenen Namen des indischen Spülers „Abhinava Shankar Hari Sharva“ die Lacher auf ihrer Seite hat? Oder war es der hochnäsige Hauptdarsteller Martin Hermann (auch Koch Vitello Tomato), der seine Mitspieler mit fiesen Sprüchen traktiert? Für Regisseur Thomas Golz eine ganz besondere Herausforderung, neben der Spielleitung auch als Darsteller für den zuerst vorgesehenen Spieler einzuspringen. Für beide Parts gebührt ihm großes Lob. Täterin könnte auch die mittellose Diva Jutta von Biderstedt sein, die auf eine Rolle in der Neuverfilmung von „Urmel aus dem Eis“ hofft. Eva Schönherr begeistert als selbstgefällige, einer vergangenen Theaterzeit nachtrauernde Diva, und ebenso als köstlich mit italienischem Akzent parlierende Küchenhilfe Maria Milanese. Der Regisseur im Stück, Wotan Novotny, alias Gilbert Hämmerle, stets am Rande des Nervenzusammenbruchs und ständig Pillen schluckend, ist sich der Gunst des Publikums sicher und erfreut ebenfalls mit nuancenreichem Spiel. Einfallsreiche Kostüme runden die gelungene Produktion der Amateurtheatergruppe, die wie eine Profitruppe agiert, originell ab.

Bestes Theater im Wechsel mit einem fein servierten viergängigen Menü – ein genussreicher Abend, bedacht mit viel Applaus und teilweise sogar mit standing ovations! Einziger Wertmutstropfen: Es gibt keine Karten mehr!

 

Umfrage: „Wie hat Ihnen diese Produktion der „Luschnouar Bühne“ gefallen?

Hubert Hagen (Maschinenbauingenieur):

„Ich habe fast alle Theaterstücke der Luschnouar Bühne gesehen und bin zum dritten Mal bei einem Krimidinner dabei. Ich finde es eine lustige Variante eines Theaters, die gerade dadurch lebt, dass ohne Bühne gespielt wird.“

Conny Holzer (Künstlerin und Kunsttherapeutin):

„Das Theaterspiel gefällt mir – das Essen ist gut, die Spannung bleibt bis zum Schluss und ich finde es vor allem schön, dass sowohl die Spieler als auch das Publikum ihren Spaß dabei haben.“

Martin Hämmerle (Betriebselektriker):

„Ich finde es grandios, vor allem auch, weil ich die Spieler kenne und ich es mir nicht richtig vorstellen konnte, wie das ohne Bühne gemacht wird. Alle spielen super und die Besetzung ist ausgezeichnet.“

Karola Sintitisch (Hausfrau):

„Es gefällt mir sehr gut, das ganze Ambiente hier, die Spieler, die ‚Italienerin‘. Es ist ein besonderes Gefühl, so nah dabei zu sein, das Essen ist sehr gut und ich werde das Krimidinner auf jeden Fall weiterempfehlen.“

 

 

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