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VgT kritisiert Vorarlberger Regierungsprogramm

Tobias Giesinger kritisiert, wie die Kälbertransporte im Regierungsprogramm geregelt sind.
Tobias Giesinger kritisiert, wie die Kälbertransporte im Regierungsprogramm geregelt sind. ©VN/Steurer
Ein Schredder-Verbot von Küken und keine Landesförderung mehr für Schweinemast auf Vollspaltböden oder in Kästen. Das will die Landesregierung laut Regierungsprogramm für den Tierschutz tun. Was dem "Verein gegen Tierfabriken" fehlt: Der totale Stopp der umstrittenen Kälbertransporte ins Ausland.
VGT-Umfrage zu Tierschutz
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Grundsätzlich beurteilt der "VgT" das Arbeitsprogramm der Regierung als positiv. Dass der Tierschutz ein eigener Punkt im Programm ist, sei bemerkenswert und nicht selbstverständlich.

Kein Küken-Schreddern mehr

Der Punkt Tierschutz beinhaltet unter anderem ein Bekenntnis gegen das Töten männlicher Küken für die Eierproduktion. Künftig sollen auch keine Landesförderungen mehr in die Haltung von Schweinen auf Vollspaltenböden und in sogenannte Kastenstände, in denen sich die Tiere nicht einmal umdrehen können, fließen. Weiters soll der Verkauf von Echt-Pelzen, auch wenn die Produktion immer mit Tierleid verbunden ist, zumindest nur noch von zertifizierten Händlern erfolgen.

Es gibt aber auch Kritik

Der "VgT" kritisiert aber, dass der totale Stopp der Kälbertransporte ins Ausland, die in den vergangenen Monaten immer wieder diskutiert wurden, im Regierungsprogramm nicht geregelt ist. Lediglich von einer "weitergehenden Vermeidung" sei die Rede.

Zwar will die Landesregierung einen Bonus für jene Bauern einführen, die ihre Kälber im Land behalten. Außerdem ist ein regionaler Schlachthof sowie die Möglichkeit zur mobilen Schlachtung geplant. Das ist dem "VgT" zu wenig, der Verein sieht nur "schwache Hoffnung" für die Kälber.

Kritik an Ressortverteilung

Trotz Neuverteilung der Ressorts bleibt der Tierschutz beim Agrarlandesrat, was aus Sicht des Vereins eine Unvereinbarkeit darstellt. Kampagnenleiter Tobias Giesinger dazu: "Am Beispiel der Tiertransporte zeigt sich klar, dass es unvereinbar ist, die Interessen der Landwirtschaft, welche die Kälber in den Export gibt, und des Tierschutzes zeitgleich zu vertreten."

(Red.)

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