AA

Verwirrung um Harder Flüchtlingsunterkunft

Wo in Hard Flüchtlinge aus der Ukraine Zuflucht finden, ist noch immer unklar.
Wo in Hard Flüchtlinge aus der Ukraine Zuflucht finden, ist noch immer unklar. ©VOL.AT/Paulitsch; Stiplovsek
In Hard soll ein Hotel für die Unterbringung von Flüchtlingen aus der Ukraine verwendet werden - welches ist jetzt aber Streitthema.

Millionen Ukrainer müssen aufgrund der aktuellen Kriegssituation ihre Heimat verlassen und suchen Zuflucht in anderen Staaten - viele davon zieht es auch nach Vorarlberg. In zahlreichen Gemeinden wurden bereits Unterkünfte zur Verfügung gestellt, in Hard ist dies noch ein Streitthema, wie die ÖVP berichtet.

Angelika vs. Löwen

ÖVP-Gemeinderat und Fraktionsobmann René Bickel schreibt in einer Aussendung, dass seine Partei in der Gemeinderatssitzung das Hotel Löwen für die Unterbringung für Flüchtlinge aus der Ukraine vorgeschlagen hat - diese Unterkunft habe sich bereits während der Flüchtlingskrise 2015 bewährt. Bürgermeister Martin Staudinger habe aber das Hotel Angelika ins Spiel gebracht und dies auch bereits für diesen Zweck gesichert. Bickel habe während der Sitzung zu bedenken gegeben, dass diese Immobilie derzeit Teil eines Verlassenschaftsprozesses sei, Staudinger habe seine Bedenken abgewiesen.

Bevölkerung belogen?

Wie Bickel in einer Aussendung schreibt, stehe das Hotel Angelika aus dem von ihm genannten Grund nicht zur Verfügung. Die ÖVP wirft Staudinger nun vor, die Bevölkerung absichtlich belogen zu haben, um die Verkaufspläne des Hotel Löwen nicht zu gefährden. Oder aber den eigenen Vorschlag für gute Presse "schnell aus dem Hut gezaubert hat."

Bgm. Staudinger heute bei "Vorarlberg LIVE"

Bürgermeister Martin Staudinger wird am Dienstag ab 17 Uhr in "Vorarlberg LIVE" zu den Vorwürfen Stellung beziehen.

(VOL.AT)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Hard
  • Verwirrung um Harder Flüchtlingsunterkunft
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen