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Verspäteter Start in die Jubiläumssaison

Im Palasthof startet das Kammerorchester Arpeggione in die neue Saison
Im Palasthof startet das Kammerorchester Arpeggione in die neue Saison ©Waldburg-Zeil
Voller Freude startet das Kammerorchester Arpeggione mit dem Sommerkonzert in die neue Saison.

Hohenems. Den Start in das 30. Jubiläumsjahr hat sich das Hohenemser Kammerorchester Arpeggione auch anders vorgestellt. „Aufgrund der COVID-19-Pandemie mussten wir die ersten vier Konzerte der diesjährigen Konzertreihe absagen. Doch voller Freude können wir nun das große Sommerkonzert Fest der Sinne am 1. August im Innenhof des Palastes ankündigen“, freut sich auch Präsidentin Stephanie Waldburg-Zeil über den, wenn auch verspäteten, Saisonstart. 

1000 Konzerte in 30 Jahren

Dabei entstand das Emser Kammerorchester nachdem im Jahr 1990 die Schubertiade wegen einer parallel im Palast angesetzten Landesausstellung nach Feldkirch abwanderte. Um die entstandene Kulturlücke im Hohenemser Kulturprogramm zu schließen, verwirklichte Irakli Gogibedaschwili aus Georgien seinen Traum, ein eigenes Kammerorchester auf höchstem Niveau zu gründen – Arpeggione wurde ins Leben gerufen. Mittlerweile ist das Ensemble längst zum festen Bestandteil im Vorarlberger Kulturleben geworden und auch weit über die Grenzen hinaus bekannt. So brachte es das Kammerorchester Arpeggione in den 30 Jahren auf insgesamt rund 1000 Konzerte, darunter auch drei Auftritte im berühmten Amsterdamer Concertgebouw und dreimal einer zweimonatige Tournee durch die USA. 

Bereicherung für Herz und Seele

Arpeggione spielt sowohl Werke des klassischen Repertoires wie auch zeitgenössische Musik mit der gleichen Sorgfalt, Virtuosität und Hingabe. Unter der künstlerischen Leitung von Irakli Gogibedaschwili machen die Streicher und Bläser jedes Konzert zu einem Erlebnis und so wird der Renaissancepalast der Familie Waldburg-Zeil auch im Jubiläumsjahr wieder das passende Ambiente und ausgezeichnete Akustik für die Konzerte bieten. „Es ist für die Kulturszene in Hohenems und auch überregional nach dieser schweren Zeit mit Sicherheit eine Bereicherung für Herz und Seele, dieses überragende Konzertprogramm, speziell zum Gedenkjahr von Ludwig van Beethoven, aufführen zu können“, lädt Waldburg-Zeil zu den sieben Konzerten in diesem Jahr. 

Förderung junger Talente

Auftakt zur Konzertreihe im Jubiläumsjahr ist am 1. August mit dem „Fest der Sinne“ im Palasthof (bei Schlechtwetter in der Pfarrkirche St. Karl). In weiterer Folge konnte auch für die restlichen Konzerte, welche bereits für die erste Jahreshälfte terminisiert waren, ein Ersatztermin gefunden werden und so können alle Konzerte stattfinden. „Auch die Förderung junger Talente liegt uns sehr am Herzen und so wird das Konzert am 19. Dezember – als Weihnachtskonzert mit den „Sternen von Morgen“ – der nächsten Generation von Musikern gewidmet“, freut sich Präsidentin Stephanie Waldburg-Zeil auch schon über den Abschluss des Jubiläumsjahres 2020. MIMA

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