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"Veränderung kommt früher als geplant"

A1 Bregenz will Mare Hojc oder Roland Schlinger abgeben, den Ruf wahren und die eigene Jugend forcieren. "Roten Teufel" sind in der HLA das Zünglein an der Waage.

Sportlich läuft alles nach Wunsch bei A1 Bregenz. Nach Rang eins im Grunddurchgang hat das Team aus der Landeshauptstadt bereits vor dem letzten Spiel die Leaderposition für die am Donnerstag beginnende Finalrunde fixiert. Mehr Sorgen hat Manager Roland Frühstück abseits des Parketts. Bedingt durch die Wirtschaftskrise kündigte überraschend ein Großsponsor per Saisonende seinen Rückzug an. Manager Roland Frühstück: “Natürlich war es ein Rückschlag für uns. Wir hatten Ende März praktisch die Planung für die kommende Saison fertig und wollten uns mit aller Kraft dem sechsten HLA-Titelgewinn in Serie widmen. Doch nun sind wir gezwungen, die Karten neu zu mischen”, so Frühstück.

Ein “Kracher” wird gehen

Im Klartext bedeutet dies, dass sich Bregenz entweder von Mare Hojc oder Roland Schlinger trennen möchte. “Der Vorstand und ich haben ein offenes Gespräch mit den Spielern, die beide einen Vertrag bis Ende der Saison 2009/10 haben, geführt und ihnen die Sachlage erklärt. Wir als Verein sind uns im Klaren, dass wir hier auf das Entgegenkommen eines Spielers angewiesen sind. Erst wenn einer von beiden einen neuen Arbeitgeber findet, kann ein Nachfolger für Goalie Marinovic verpflichtet werden”, so Frühstück. Gleichzeitig betonte der Manager aber, dass der Verein bis dahin sämtlichen Zahlungen termingerecht nachkommen wird: “Wir wollen weiter ein seriöser Partner sein und den Verein wie ein Unternehmen in der Privatwirtschaft führen. Deshalb ist dies Ehrensache für uns.”

Auf Nachwuchs setzen

Angepasst an die Umstände wurden bereits die Rahmenbedingungen für die nächste Saison. “Im Prinzip haben wir aus der Not eine Tugend gemacht. Wir werden früher als geplant noch mehr auf Spieler unserer Handball-Akademie Mehrerau zurückgreifen und vermehrt Eigenbauspieler in die erste bzw. U-21-Mannschaft einbauen”, beschreibt Frühstück die Pläne. “Vielleicht kommt dieser Schritt von der Entwicklung her für den einen oder anderen Spieler zu früh. Doch die Spieler haben eine ausgezeichnete Ausbildung erhalten und werden sicher behutsam für höhere Aufgaben vorbereitet.” Manch ein Spieler, der vielleicht schon kommende Saison das gelb-schwarze Trikot der Kampfmannschaft tragen wird, ist schon heute zu sehen. Unmittelbar vor Beginn (19 Uhr) der Partie gegen Schwaz werden alle Bregenzer Jugendteams in der Handball-Arena Rieden einlaufen.

„Roten Teufel” sind das Zünglein an der Waage

 

Ohne großen Druck kann der Alpla HC Hard in der letzten Runde der Handball-Liga Austria heute (19 Uhr) bei Innsbruck antreten. Den “Roten Teufel” ist ohne Rücksicht auf das Endergebnis Rang zwei bereits sicher. Dagegen ist für die Tiroler noch Rang drei möglich. Bei einer Niederlage und einem Sieg von Margarten gegen Krems würden die Tiroler auf Rang vier abrutschen und wären dann Halbfinalgegner von Bregenz. Sollte Krems gegen Margareten gewinnen, würden sie aufgrund der direkten Duelle auf Rang drei vorrücken, Innsbruck wäre Vierter und Vorjahrsfinalist Margareten vorzeitig ausscheiden.

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