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Vermuntsee wird trockengelegt

©Illwerke
Gaschurn - Mit Argusaugen wird heute die Totalentleerung des Vermuntspeichers im Talende des Montafons verfolgt. Genaues Augenmerk wird auf den Gewässerschutz bei Speicherentleerung gelegt.
Entleerung des Vermuntsees

In den vergangenen Wochen haben die Ingenieure und Techniker der Illwerke in enger Kooperation mit den Umweltbehörden des Landes alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen, um eine Beeinträchtigung des Illflusslaufs durch die Abführung von Feinsedimenten so gering wie möglich zu halten. Um die Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts zu gewährleisten, setzt man dabei auf eine Methode, die sich schon bei der letzten Speicherentleerung vor zwölf Jahren bewährt hat: Mittels einer rund 500 Meter langen Holzrinne, einem sogenannten Fluder, und durch den Kresperstollen wird das zufließende klare Illwasser auf einer Länge von 2,3 Kilometern um den Speicher herumgeleitet. Und schließlich mit den 130.000 Kubikmetern Restwasser – über fünf Millionen Kubikmeter wurden zuvor schon über die Kraftwerksturbinen „abgearbeitet“ – aus dem Stausee, das mit Schlamm und Sand durchsetzt ist, am Stau­mauerfuß vermengt.

Genaue Messungen

„An mehreren Kontrollpunkten wird zu diesem Zweck die Menge an Feststoffen im Wasser der Ill ermittelt, um im Bedarfsfall das Mischungsverhältnis umgehend anpassen zu können“, bekräftigt Dr. Ernst Pürer, Leiter Bautechnik/Engineering und Talsperrenchef der Illwerke. Und er ergänzt: „Es ist genau vorgeschrieben, wieviel Sedimente im Wasser sein dürfen, um die Ökologie nicht zu schädigen.“ Im vorliegenden Fall entspricht das der Größenordnung, die einem Hochwassereintrag vergleichbar ist. Die Stauseeentleerung ist notwendig, weil die Sicherheitseinrichtungen des Vermuntspeichers erneuert werden. So erhält der Umlaufstollen gleichsam einen neuen großen Wasserhahn. Wenn der Stausee im Trockendock liegt, wird dort ein neues Absperrorgan eingebaut. Zudem wird im Grundablass der Korrosionsschutz überprüft.

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