Verkehrsentlastung gefordert

Bürgermeister Dr. Kurt Fischer leitete die GV-Sitzung wieder mit Elan.
Bürgermeister Dr. Kurt Fischer leitete die GV-Sitzung wieder mit Elan. ©Ferdinand Ortner
Verkehr Thema der Gemeindevertretung – neuer Fuß- und Radweg am Bahnhof.

Lustenau. Bei der Juni-Sitzung der Lustenauer Gemeindevertretung, die nach mehr als vier Monaten Krankenstand wieder Bürgermeister Kurt Fischer leitete, musste eine „bunte“ Tagesordnung abgearbeitet werden: Auftragsvergaben in den Bereichen Ortskanalisation und Sport, ein Grundsatzbeschluss für einen Radweg beim Bahnhof samt Bahnunterführung, Anträge zur Verbesserung der Verkehrssituation beim Zollamt Lustenau/Au (St. Gallen) und der Zollabfertigung.

Zu Sitzungsbeginn bedankte sich Bürgermeister bei seinem Stellvertreter „Vize“ Walter Natter, den Mandataren aller Fraktionen sowie der Rathausverwaltung für die Loyalität und den mustergültigen Einsatz während seiner Abwesenheit. „Es war ein angenehmes Gefühl, zu erleben, wie gut in der Gemeinde die Geschäfte weitergeführt wurden.“

Jury-Sitzung

Am Sitzungstag – und am Freitag – war auch die Fachjury aus Architekten, Politikern und Feuerwehr-Fachleuten im Reichshofsaal mit der Begutachtung und Auswahl der 102 eingereichten Pläne und Modelle für das neue Zwölf-Millionen-Euro-Projekt Feuerwehrhaus Lustenau beschäftigt.

Neuer Fuß- und Radweg

Im Zusammenhang mit den geplanten Umbauarbeiten des Lustenauer Bahnhofes fasste die Gemeindevertretung – unter der Voraussetzung von Förderungen durch Bund und Land – einstimmig den Grundsatzbeschluss zur Umsetzung des schon lange geforderten Fuß- und Radweges zum Bahnhof samt Unterführungsbauwerk. Das kreuzungsfreie Erreichen des Bahnhofs erhöht die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer wesentlich. Gemeindevertreter Walter Bösch (SPÖ) schlug vor, dass sich die Gemeinde auch für die Überdachung der Bahnsteige einsetzt.

Auftragsvergaben

Wichtige einhellige Beschlüsse betrafen einige Auftragsvergaben vor allem im Sektor Ortskanalisation und Wasserversorgung. Die Ingenieurleistungen für die Kanalisation im Bauabschnitt Binsenfeldstraße kosten netto 206.000 Euro und für die Vervollständigung des Wasserleitungskatasters rund 60.000 Euro. Weiters wurden die Kanaleinzugsbereiche St.-Antonius- und Forststraße sowie Andreas-Hofer-Straße/Moosbach und Am Böhler einhellig festgelegt.

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