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Verkehrsberuhigende Maßnahmen an der L190

Die Fahrbahn wird von derzeit zehn Metern auf sechs reduziert und die Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h gesenkt.
Die Fahrbahn wird von derzeit zehn Metern auf sechs reduziert und die Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h gesenkt. ©hellrigl
Straßenbau an der L190

Radstreifen sowie Fahrbahn- und Temporeduzierung sollen mehr Lebensqualität für Bewohner bringen.

 

Koblach/Götzis. (HBR) Eine stark befahrene Landesstraße, die Autobahn und die Bundesbahn quasi vor der Hautüre – das Leben an der Landesstraße 190 zwischen Koblach und Götzis ist zweifelsohne eine besondere Herausforderung. Täglich befahren rund 11.000 Fahrzeuge die L 190 und rund 35.000 die A14. Mit dem Lärmpegel der ÖBB ist dies in den letzten Jahren zu einer fast unzumutbaren Belastung für die Anrainer geworden. Seit 2008 bemühen sich die Gemeinden Koblach und Götzis um eine anrainerfreundlichere Gestaltung der Landesstraße zwischen dem VW-Fink-Gelände und der Abzweigung bei der Firma Schmidt´s Erben. Nun ist es soweit. „Mit verkehrsberuhigenden Maßnahmen soll das tägliche Leben mit dem stark angewachsenen Verkehr erträglicher gestaltet werden“, weiß Koblachs Bürgermeister Fritz Maierhofer.

 

Konkrete Maßnahmen

 

In einem ersten Schritt werden die Bedingungen für die schwächsten Verkehrsteilnehmer, nämlich Fußgänger und Radfahrer, verbessert.

Es entsteht ein zwei Meter breiter Radstreifen  – als Mehrzweckstreifen ausgeführt – vom VW-Fink bis zur Kreuzung L 59. Dies hat zur Folge, dass die Fahrbahn von derzeit zehn auf sechs Meter reduziert wird und die Verkehrsfläche optimaler organisiert wird. „Damit sind die Grundlagen geschaffen, um die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h auf 50 zu senken und auch der innerörtliche Charakter der Straße spricht dafür“, erklärt Maierhofer. Die Gemeinden Koblach und Götzis setzen dieses Straßenprojekt gemeinsam um und wollen ein klares Signal für den Alltags-Radverkehr entlang der L190 setzen. In unzähligen Besprechungen und Verhandlungen wurden die gesetzten Maßnahmen bereits mit den zuständigen Behörden besprochen. „Die Umsetzung soll daher möglichst bald – eventuell noch 2012, aber spätestens 2013 – vonstatten gehen“, gibt Maierhofer einen Ausblick. Die Problematik an der L59 hat in Koblach schon vor Jahren zur Gründung einer Bürgerinitiative geführt. In einer Bürgerversammlung im Gasthaus Krönele wurden die Ideen und Vorstellungen der betroffenen Anrainer abgefragt und in die Planungen mit einbezogen.

 

Weitere Schritte

 

Neben diesem ersten Schritt hat das Verkehrsplanungsbüro Besch und Partner, das mit der Ausarbeitung von Gestaltungsvorschlägen und verkehrstechnischen Maßnahmen beauftragt wurde, weitere mittelfristige und langfristige Möglichkeiten deklariert. So sollen in einem zweiten Schritt Zebrastreifen für die Querung der Fahrbahn realisiert und die Situation an den beiden Bushaltestellen verbessert werden. Zu einer Aufwertung des Straßenraumes, insbesondere zu einer Gliederung desselben, sollen eine punktuelle Bepflanzung am Straßenrand sowie eine Verbesserung der Beleuchtungssituation führen. Langfristig sieht das Konzept vor, den Radverkehr auf der Autobahnbrücke vom motorisierten Verkehr baulich getrennt zu führen.

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