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Verirrte Franzosen gerettet

©VMH/Hofmeister
Schoppernau - Ein Hilferuf aus dem Schrannen­tobel bei Schoppernau erreichte am Dienstag Abend die Bergretter, die bei der Lawine in Mellau im Einsatz waren. Drei Franzosen hatten sich verirrt.

Die Bergretter rund um Alpinpolizist Christoph Felder schlossen eben die Suche in Mellau ab. Die Mannschaft sondierte ein letztes Mal den 100 Meter breiten Lawinenkegel unter der Bergstation Wildgunten. Da kam schon der nächste Einsatz.

Im Tobel verirrt

Um 18.23 Uhr ging bei der Bergrettung Schoppernau der Alarm ein: Über Handy hatten sich drei Franzosen aus dem Schrannentobel gemeldet. „Zwei waren mit Skiern und einer mit Snowboard unterwegs.” Die drei waren offenbar im Bereich Breitenalp Talstation an einer Sperrtafel vorbei ins Gelände gefahren. Einer verlor seinen Ski. Also versuchten sie talabwärts durchzukommen. Irgendwo blieben sie dann orientierungslos liegen.

„Fix und fertig”

„Das Gebiet dort ist extrem gefährlich”, so Felder. 30 Mann der Ortsstellen Au und Schoppernau kämpften sich bis 20.30 Uhr zu den Verirrten vor und bargen sie. „Sie waren fix und fertig, aber unverletzt.” Jetzt stehen ihnen eine Anzeige und eine saftige Rechnung der Bergrettung ins Haus.

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