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Verhütungsmythen im Check - Wahrheit oder Unsinn?

Verhütungsmythen im Check.
Verhütungsmythen im Check. ©Canva
Verhütung ist ein wichtiges Thema - für alle, die sich schützen oder in naher Zukunft keinen Nachwuchs haben möchten. Doch immer noch ranken sich zahlreiche Mythen und Irrtümer rund um das Thema Verhütung.

Zwei Kondome

Einer der bekanntesten Verhütungsmythen ist, dass zwei Kondome übereinander angezogen werden können, um das Verhütungsrisiko zu reduzieren. Doch das Gegenteil ist der Fall - durch die Reibung erhöht sich das Risiko, dass der Gummi reißt. Auch das Wiederverwenden von Kondomen ist selbstverständlich ein absolutes Tabu.

Cola als Verhütungsmittel?

Ein weiterer Verhütungsmythos ist, dass Cola als Scheidenspülung verwendet werden kann. Dieser Irrglaube stammt aus den 1950er-Jahren, als man annahm, dass Zuckerwasser Spermien abtötet. Doch das Gegenteil ist der Fall - Cola als Verhütungsmittel ist kompletter Unsinn.

  • Achtung: Cola kann für den Unterleib der Frau sogar schädlich sein. Das Getränk vernichtet Bakterien in der Vagina und erhöht dadurch das Risiko für Infektionen und sexuell übertragbare Krankheiten.

Während der Periode

Viele Frauen glauben, dass sie während ihrer Periode nicht schwanger werden können. Doch das ist nur teilweise richtig - die Wahrscheinlichkeit mag geringer sein, aber bei einem unregelmäßigen Zyklus kann es trotzdem zur Befruchtung kommen.

"Coitus interruptus"

Der Satz "Ich passe schon auf" ist ebenfalls ein Verhütungsmythos, der immer noch weit verbreitet ist. Beim "Coitus interruptus" muss man nicht nur sehr gutes Timing haben, sondern auch bedenken, dass Samenflüssigkeit schon vor dem Höhepunkt in die Scheide gelangen kann.

Jungfräulichkeit

Jungfräulichkeit ist kein Verhütungsmittel - auch das ist ein Verhütungsmythos. Egal, ob man zum ersten oder zum 100. Mal Sex hat, die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft bleibt bestehen.

Antibabypille

Zu guter Letzt ist auch die Antibabypille kein hundertprozentig sicheres Verhütungsmittel. Der Pearl-Index stuft die Pille mit 0,2 ein - von 1.000 Frauen, die die Pille korrekt anwenden, werden zwei dennoch schwanger.

Insgesamt zeigt sich, dass viele Verhütungsmythen schlichtweg falsch sind. Es ist wichtig, sich über die verschiedenen Verhütungsmethoden zu informieren und eine passende Methode zu wählen, die den Bedürfnissen und Anforderungen entspricht.

(Red.)

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