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Vereine sichern Festspielprogramme

(VN) Bregenz - Die großen Salzburger Festspiele erhalten bereits rund zwei Millionen Euro von ihrem Freundesverein, in Bregenz sind es immerhin 224.000 Euro.

Der Verein der Freunde der Bregenzer Festspiele und sein deutscher Partnerverein haben inzwischen insgesamt mehr als 1100 Mitglieder. Ziel ist es, das Festival ideell und materiell zu unterstützen. Zu den konkreten Fakten zählt, dass im letzten Jahr 224.000 Euro in die Kassa geflossen sind. Zudem realisiert der Verein rund 20 Veranstaltungen im Jahr, zumeist sind es Vermittlungsprogramme, in deren Rahmen vor allem auch junge Menschen an die Festspiele herangeführt werden.

Der Verein verstehe sich auch als Multiplikator und möchte Menschen für die Festspiele begeistern, erläutert der Vorsitzende Hans-Peter Metzler die Aktivitäten der Festspielfreunde in Vorarlberg. Was die Verwendung der Beiträge betrifft, so haben die Freunde vor allem die jungen Programme auf der Werkstattbühne unterstützt, bekanntlich haben sich die kulturbegeisterten Personen vor einigen Jahren auch konkret für die Etablierung von Musiktheaterprogrammen im Kornmarkttheater stark gemacht.

Grundsätzlich fördern Vereins- und vor allem die Vorstandsmitglieder aber auch den Kontakt zwischen Künstlern und Publikum.

Gold- und Silber-Club

Erwartungsgemäß zahlungskräftiger ist der Freundesverein der größeren Salzburger Festspiele mit rund 3000 Mitgliedern. Bei zwei Millionen Euro, die hier dem Festival zugute kommen, betont Vereinspräsident Heinrich Spängler, dass die Mäzene keinerlei Einfluss auf das Programm nehmen. Die Summe wird auch nicht nur für Inszenierungen aufgewendet, zuletzt beteiligten sich die Salzburger Freunde auch an den Kosten für das neue Dach der Felsenreitschule.

120 Euro zahlt ein Mitglied, wer Förderer der Salzburger Festspiele sein will, muss sich das mindestens 1000 Euro pro Jahr kosten lassen, vergoldet wird die Mitgliedschaft bei einem Beitrag von 50.000 Euro, für 10.000 Euro ist man im Silber-Club. Die Salzburger Freunde gibt es seit 1961, in Bregenz geht der Verein auf die 1949 gegründete Festspielgemeinde zurück. Die finanzielle Hürde ist in Bregenz mit 70 Euro für ein normales Mitglied niedrig angesetzt, Jugendliche sind bereits mit 10 Euro dabei.

Am 18. Juni, 10 bis 16 Uhr, findet in Bregenz ein „Tag der offenen Seebühne“ statt. Mit der „André Chénier“-Premiere werden die Festspiele am 20. Juli eröffnet.

(VN)

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