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Verbotener Lukow-Marsch: Neonazis aus ganz Europa in Sofia

Der Marsch wurde erstmals seit 2003 verboten.
Der Marsch wurde erstmals seit 2003 verboten. ©Youtube/euronews (Screenshot)
In der bulgarischen Hauptstadt Sofia treffen sich jedes Jahr am 22. Februar Rechtsextreme aus ganz Europa zum sogenannten Lukow-Marsch. In diesem Jahr hatte die Stadt den Marsch verboten.
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Mit Fackeln, Kränzen und Blumen haben Nationalisten in Bulgarien den einstigen Kriegsminister und Ultranationalisten Hristo Lukow geehrt. Sie versammelten sich am Samstagabend vor dem Wohnhaus des Kriegsministers in Sofia. Der General war am 13. Februar 1943 vor der Haustür von antifaschistischen Partisanen erschossen worden.

Erstmals seit 2003 verboten

Ein auch in diesem Jahr in der Hauptstadt geplanter Straßenumzug, bekannt als Lukow-Marsch, war verboten worden und fand erstmals seit 2003 nicht statt. Mit dem Marsch gedachten die extrem Rechten Lukow (1887-1943), mit dabei waren auch Rechte aus mehreren europäischen Ländern.

Die Bundespolizei in Deutschland hatte am Freitag am Flughafen von Dortmund die Ausreise von neun mutmaßlichen Rechtsextremen nach Sofia zu dem hochumstrittenen Marsch gestoppt. Sofias Bürgermeisterin Jordanka Fandakowa hatte - ebenso wie in vergangenen Jahren - auch die diesjährige Veranstaltung verboten. In diesem Jahr aber bestätigte das Verwaltungsgericht das Verbot. Am Samstag gab es zudem Proteste gegen die Veranstaltung und den Rechtsextremismus.

(Red./dpa)

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