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Vanek vor Sprung erste Linie

Der österreichische Eishockey-Exportschlager Thomas Vanek befindet sich mit den Buffalo Sabres in der heißen Phase der Vorbereitung auf die NHL-Saison 2005/06. Der Stürmer steht vor dem Sprung in die erste Linie.

Nach dem durch den “Lockout” bedingten Ausfall der vergangenen Spielzeit steht der 21-jährige Steirer steht nicht nur vor seinem Debüt in der stärksten Eishockey-Liga der Welt, sondern auch vor dem Sprung in die erste Angriffslinie der Sabres. Das Auftaktspiel bestreitet Buffalo am 5. Oktober vor eigenem Publikum in der HSBC-Arena gegen die New York Islanders.

Acht Testspiele stehen in den kommenden drei Wochen auf dem Programm des Supertalents, das im Alter von 14 Jahren nach Nordamerika ging und im Juni 2003 als erster Österreicher in der ersten Runde des NHL-Drafts als Nummer fünf ausgewählt wurde. Buffalo-Headcoach Lindy Ruff, der Vanek auch während seiner mit 42 Toren äußerst erfolgreichen Vorsaison im AHL-Farmteam Rochester Americans immer wieder besuchte, setzt volles Vertrauen in seinen Stürmer. “Er hat mich jetzt einmal in die erste Linie gestellt und ich werde alles versuchen, um dort auch am 5. Oktober zu stehen”, kündigte Vanek in einem Telefonat mit der APA an. “Zur Zeit passt alles. Wir haben schon drei Tage miteinander trainiert und oft untereinander gespielt”.

Zu euphorisch wollte der 1,85 Meter große und 100 Kilogramm schwere ÖEHV-Teamstürmer seine anstehenden Testspiel-Auftritte in der Parade-Linie aber nicht kommentieren: “Wahrscheinlich werden in der Vorbereitung die älteren Spieler etwas weniger zum Einsatz kommen.” Von der Leistungsstärke des Teams ist der Sohn eines tschechischen Vaters und einer slowakischen Mutter hundertprozentig überzeugt. “Wir haben eine sehr gute Mannschaft, eine ausgezeichnete Mischung aus Routiniers und starken jungen Spielern. Wenn alles passt, sind wir sehr stark.” Auch die Leader-Rollen seien bereits klar verteilt. “Da gibt es vor allem die als Kapitäne nominierten Daniel Briere und Chris Drury”, betonte der rot-weiß-rote Rookie. Auch der russische WM-Bronzemedaillengewinner von Wien, Maxim Afinogenow, oder der Deutsche Jochen Hecht zählen zu den Führungspersönlichkeiten.

Vanek definierte die persönlichen Ziele für sein erstes NHL-Jahr: “Ich will mich in die Mannschaft spielen und möchte mich über die gesamte Saison weiterentwickeln.” Trotz seiner Jugend gibt sich “Österreichs Spieler des Jahres 2004”, der nach sieben Reifejahren bei den Lacocka Wolves (AAA-Liga/Kanada), Sioux Falls Stampede (USHL) sowie auf der University of Minnesota (College-Liga) und bei Rochester (AHL) seinem vorläufigen Karriere-Höhepunkt entgegenfiebert, nach außen hin gelassen: “Nervös bin ich eigentlich nicht, obwohl natürlich alles neu ist. Darauf habe ich seit sieben Jahren hingearbeitet und gewartet.”

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